https://www.faz.net/-gqe-98qbo

An die Regierung : Handwerk verlangt flexiblere Arbeitszeiten

  • Aktualisiert am

Eine Konditorin verziert Marzipantorten in der Mecklenburger Backstuben GmbH. Bild: dpa

„Ein zu enges Arbeitszeit-Korsett und zu starre und unflexible arbeitsrechtliche Vorschriften tun der Wirtschaft nicht gut“, sagt der Handwerkspräsident. Und auch zur Vergütung von Auszubildenden äußert er sich.

          Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer fordert von der Bundesregierung, die gesetzlichen Arbeitszeit-Regelungen zu lockern. „Die Digitalisierung wirkt sich natürlich auch auf die Arbeitszeiten aus: Ein zu enges Arbeitszeit-Korsett und zu starre und unflexible arbeitsrechtliche Vorschriften tun der Wirtschaft nicht gut“, sagte Wollseifer der „Rheinischen Post“. Bundesarbeitsminister Hubertus Heil (SPD) müsse deshalb für mehr Flexibilität bei Arbeitszeiten und im Arbeitsrecht sorgen.

          Die von der großen Koalition geplante Mindestvergütung für Auszubildende lehnt Wollseifer strikt ab. „Wir wollen auf keinen Fall, dass die Tarifautonomie ausgehebelt wird“, sagte er.

          Und er fügte dem hinzu: „Deshalb halten wir eine Mindestausbildungsvergütung für ebenso unnötig wie tarifpolitisch gefährlich.“ Über solche Fragen sollten die Tarifpartner und nicht die Regierung entscheiden. Im Übrigen sei die Ausbildungsvergütungen kein Lohn, sondern ein Zuschuss zum Lebensunterhalt.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Made in Space : Eine Fabrik im Weltraum

          Die Vereinigten Staaten wollen zurück zum Mond. Dabei sollen private Unternehmen helfen. Ein Partner der Raumfahrtbehörde Nasa ist auf 3D-Druck im All spezialisiert.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.