https://www.faz.net/-gqe-9q42u

Handelskrise : China droht Amerika mit Gegenmaßnahmen

  • Aktualisiert am

Blickfang am Kiosk in Peking: die Präsidenten Donald Trump und Xi Jinping Bild: AP

China will die neuen amerikanischen Zölle nicht einfach hinnehmen und droht mit Vergeltung. Einzelne Maßnahmen nannte Peking nicht.

          1 Min.

          China hat mit Vergeltung gedroht, sollten die Vereinigten Staaten weiter Strafzölle verhängen. Die zuletzt von Amerika beschlossenen Zölle seien eine Verletzung von Absprachen zwischen Präsident Donald Trump und dem chinesischen Präsidenten Xi Jinping, die beide auf dem G20-Gipfel in Osaka getroffen hätten. Das schrieb Chinas Finanzministerium am Donnerstag in einer knappen Mitteilung. Für den Fall neuer Zölle wird China demnach mit „Gegenmaßnahmen“ reagieren.

          China hatte bereits mit Konsequenzen gedroht, nachdem Trumps Regierung Anfang August die neuen Strafzölle von 10 Prozent auf chinesische Importe im Wert von rund 300 Milliarden Dollar angekündigt hatte. Diese sollten ursprünglich von September an in Kraft treten.

          Die amerikanische Regierung verschob allerdings am Dienstag die neuen Strafzölle auf zahlreiche Konsumgüter - darunter etwa Smartphones, Laptops und Spielzeug - überraschend bis zum 15. Dezember. Konkrete Maßnahmen, die China ergreifen will, erwähnte die Mitteilung der Chinesen am Donnerstag nicht.

          An den Märkten nahm die Furcht der Investoren vor einer weiteren Eskalation des Zollstreits weiter zu. Die Aktienkurse brachen weiter ein.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Das Symbol der Türkei, weißer Halbmond und Stern auf rotem Untergrund.

          Syrien-Konflikt : Gut so, Wolfsburg!

          In der Türkei können VW und andere auch später noch Werke bauen – aber erst, wenn dort wieder Demokratie, Rechtsstaatlichkeit und Friedfertigkeit gelten.
          Sogenannte Fußballfans in Bulgarien, einem „der tolerantesten Länder der Welt“?

          Gegen den Hass : Die Strafen müssen weh tun

          Im Fußball hat sich ein Klima entwickelt, in dem sich Rassisten und Nazis ungeniert ausleben. Sanktionen schlugen bislang fehl. Ohne Punktabzüge und Disqualifikationen wird es nicht gehen. Aber selbst das reicht nicht.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.