https://www.faz.net/-gqe-pvqx
 

Handel : Post übernimmt Teile der Karstadt-Logistik

  • Aktualisiert am

Bild: dpa

Für etwa 200 Millionen Euro sichert sich die Deutsche Post unter anderem die Warenhaus-Logistik des Karstadt-Quelle-Konzerns. Die Post übernimmt einen jährlichen Umsatz von rund 500 Millionen Euro.

          1 Min.

          Die Deutsche Post übernimmt die Warenhaus-Logistik und den Bereich Groß- und Stückgut des Karstadt-Quelle-Konzerns.

          Die Post übernehme damit einen jährlichen Umsatz von rund 500 Millionen Euro, bei einer Laufzeit des Vertrags über zehn Jahre damit ein Gesamtvolumen von fünf Milliarden Euro, teilten beide Konzern am Montag in Essen mit.

          Schritt zur Restrukturierung des Karstadt-Konzerns

          Die Post betreibe damit die Warenverteilzentren und Regionalläger über zehn Jahre. Auch die Mitarbeiter sollen von der Post-Tochter DHL übernommen werden. Die Transaktion solle zum 1. April in Kraft treten, sie steht aber noch unter Vorbehalt der Aufsichtsgremien und der zuständigen Behörden.

          Karstadt verkauft Teile an die Post

          Die Post zahlt für die Übernahme etwa 200 Millionen Euro. „Mit dem Verkauf dieser Logistikbereiche machen wir einen großen Schritt zur Restrukturierung unseres Konzerns“, sagte Karstadt-Quelle-Vorstandschef Christoph Achenbach am Montag.

          Topmeldungen

          Demonstranten in Lausanne, einige Tage bevor sich die Wirtschafts- und Politikelite in Davos trifft. Nicht nur die Klimapolitik steht im Fokus der Protestler – auch der Kapitalismus.

          „Trust-Barometer“ : Deutsche zweifeln am Kapitalismus

          Nur noch jeder achte Deutsche glaubt, dass er von einer wachsenden Wirtschaft profitiert. Viele blicken pessimistisch in die Zukunft. Mehr als die Hälfte ist der Meinung, dass der Kapitalismus in seiner jetzigen Form mehr schadet als hilft.
          Ein „harter Hund“? Klaus-Michael Kühne fordert stets viel als Investor – das macht nicht nur Freunde.

          Klaus-Michael Kühne : „Ich habe Opfer gebracht“

          Der Logistikunternehmer Klaus-Michael Kühne hat in seiner Karriere viel erlebt. Im Interview spricht er über einen grünen Bundeskanzler, seinen Kummer mit dem HSV und die dunklen Schatten der Vergangenheit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.