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China und Russland : Schafft Handel noch Wandel?

Daron Acemoglu, 54, lehrt Volkswirtschaft am MIT in Boston. Zuletzt erschien von ihm „Gleichgewicht der Macht: Der ewige Kampf zwischen Staat und Gesellschaft“, gemeinsam mit dem Politikwissenschaftler James Robinson. Bild: Picture Alliance

Der Ökonom Daron Acemoglu im Interview über Russland und China, die Probleme der Globalisierung und die Schwäche der Demokratie.

          6 Min.

          Professor Acemoglu, das mit dem „Wandel durch Handel“ hatten wir uns anders vorgestellt, als es jetzt in China und Russland ausgegangen ist. Was ist da schiefgelaufen?

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.
          Gerald Braunberger
          Herausgeber.

          Ich habe diesen Slogan immer etwas skeptisch gesehen. Die Vorstellung, dass Globalisierung die politischen und wirtschaftlichen Systeme einander annähert, die war immer Wunschdenken. Das hätte jeder wissen müssen, der die Geschichte der vergangenen tausend Jahre ein bisschen kennt. Handel war immer auch eine Kraft, die Unterschiede verstärkt hat.

          Erinnern Sie uns bitte daran, viele Europäer hatten das offenbar nicht mehr im Kopf.

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