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Hamburger Flughafen : Weg frei für „Helmut Schmidt Airport“

  • Aktualisiert am

Schmidt verband ein besonderes Verhältnis zum Hamburger Flughafen. Über Jahre war er Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrates. Bild: dpa

Bereits 2016 könnte der Hamburger Flughafen in „Helmut Schmidt Airport“ umbenannt werden. Mit dem Aufsichtsratsbeschluss des Flughafenbetreibers ist eine erste Hürde genommen.

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          Der Hamburger Flughafen will den gestorbenen Altbundeskanzler Helmut Schmidt ehren. Das hätten die Gesellschafter des Airports – mehrheitlich die Stadt und der Betreiber AviAlliance – beschlossen, teilte die Senatspressestelle am Freitag mit. Der Flughafen-Aufsichtsrat habe sich dem Wunsch angeschlossen. Eine Arbeitsgruppe mit Vertretern des Flughafens und der Verkehrsbehörde werde nun Vorschläge für eine „würdevolle Ehrung“ erarbeiten. Nach Äußerungen des Aufsichtsratsvorsitzenden könnte die Umbenennung bereits 2016 erfolgen.

          Der Altkanzler war am 10. November im Alter von 96 Jahren in seiner Heimatstadt gestorben. Danach war die Idee aufgekommen, den Hamburg Airport in „Helmut Schmidt Flughafen“ umzubenennen.

          Nach der Entscheidung des Aufsichtsrates beginnen die Verhandlungen mit der Stadt Hamburg. Bürgermeister Olaf Scholz (SPD) befürwortete den Vorschlag bereits: „Es ist daher angemessen und entspricht dem Wunsch vieler Bürger seiner Heimatstadt, ihm eine solche Würdigung zuteilwerden zu lassen." Auch die Familie von Helmut Schmist muss noch zustimmen, damit es zur Umbenennung kommen kann.

          Schmidt – mit seinem Wohnhaus in Hamburg-Langenhorn ein Airport-Nachbar – war viele Jahre Ehrenvorsitzender des Aufsichtsrats. Er stellte 1952 in der Wirtschaftsbehörde die Weichen, dass die Lufthansa nur drei Jahre später den Flugbetrieb in Hamburg aufnahm.

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