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Förderprogramm : Habeck macht Milliarden für blauen Wasserstoff und CO2-Speicherung locker

Stahlwerk von ThyssenKrupp in Duisburg: Die Stahlindustrie wird voraussichtlich zu den großen Profiteuren des neuen Klimaschutz-Förderprogramms zählen Bild: dpa

Der Bundeswirtschaftsminister plant ein umfangreiches neues Förderprogramm. Es soll die Umstellung der Industrie auf klimafreundliche Produktionsmethoden beschleunigen.

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          Die Bundesregierung will die deutsche Industrie mit einem viele Milliarden Euro umfassenden neuen Förderprogramm auf Klimaschutz trimmen. Das von Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck vorangetriebene Projekt sieht die Einführung sogenannter Klimaschutzverträge vor. Es soll auf 15 Jahre angelegt sein und nach Informationen der F.A.S. mit einem mittleren zweistelligen Milliardenbetrag ausgestattet werden. Wenn die EU-Kommission die notwendige beihilferechtliche Genehmigung erteilt, soll das neue Programm im ersten Halbjahr 2023 starten. Die Voranmeldung in Brüssel ist bereits erfolgt.

          „Renaissance der Industriepolitik“

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Befürworter sprechen von einem klimapolitischen Meilenstein und einer „Renaissance der Industriepolitik.“ Der Referentenentwurf von Habecks Förderrichtlinie werde derzeit in der Regierung abgestimmt, heißt es aus dem Wirtschaftsministerium. Im Sommer hat auch Regierung in den Vereinigten Staaten mit ihrem Inflation Reduction Act ein staatliches Förderprogramm zum Umbau der Industrie für den Klimaschutz auf den Weg gebracht, das allerdings noch sehr viel größer ist.

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