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Landwirtschaftsmesse : Die Internationale Grüne Woche in Berlin – ein Rückblick in Bildern

Nach ihrem Rundgang durch die Ausstellung erfrischen sich am 1.2.1957 Bundesernährungsminister Heinrich Lübke (links) und der Berliner regierende Bürgermeister Dr.Otto Suhr an der Milchbar auf der Grünen Woche. Bild: UPI

Erstmals findet die Internationale Grüne Woche in Berlin nur digital statt. Im Bildarchiv der Tageszeitung haben wir die schönsten Bilder der vergangenen Jahrzehnte herausgesucht und zeigen sie aus diesem Anlass.

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          In diesem Jahr hätte die Internationale Grüne Woche (IGW), die größte Landwirtschafts- und Ernährungsausstellung der Welt, eigentlich zum 86. Mal ihre Pforten geöffnet. Doch statt der mehr als 400.000 Besucher wie noch im Jahr 2020, beherbergen die Berliner Messehallen jetzt ein Corona-Impfzentrum. Komplett fällt die Messe aber nicht aus. Verkürzt auf zwei Tage findet das Programm unter dem Motto „Rooting for Tomorrow“ mit Kochshows und Talkrunden kostenlos im Internet statt. Auf die Käsehäppchen muss der Besucher allerdings verzichten, sie lassen sich freilich nicht digitalisieren.

          Svea Junge

          Redakteurin in der Wirtschaft.

          Dirk Zimmer

          Bildredakteur.

          Die Messe blickt auf eine bunte Vergangenheit zurück. Ins Leben gerufen wurde sie im Jahr 1926 und lockte schon damals mehr als 50.000 Besucher an. Die Idee zu der Ausstellung entstand anlässlich der seit Ende des 19. Jahrhunderts in Berlin ausgetragenen Wintertagung der deutschen Landwirtschafts-Gesellschaft (DLG). Der parallele Handel mit Waren aus Handwerk und Industrie in den Straßen des Tagungsviertels nahm immer stärker zu, bis die Stadt schließlich beschloss, beides miteinander zu verbinden. Seitdem präsentierten sich insgesamt schon mehr als 91.500 Aussteller fast 34 Millionen Gästen. Ihren Namen hat die Grüne Woche wohl ihren Besuchern zu verdanken, die zu Beginn meist vom Land stammten und in ihren grünen Lodenmäntel das Bild prägten.

          Der reinen Warentauschbörse entwuchs die Grüne Woche schnell und entwickelte sich zu einer Präsentationsfläche für Innovationen aus Wissenschaft und Technik. In den zwanziger und dreißiger Jahren sorgten etwa eine Kannenmelkanlage, ein Raupenschlepper oder leistungsfähigere Getreidesorten für Aufsehen. Das Markenzeichen der Messe, die gelben Ähren auf grünem Grund, sind seit 1935 das Symbol der Grünen Woche.

          Spinnstuben aus dem Fläming waren der besondere Anziehungspunkt für die Besucher der Grünen Woche am Sonntag in Berlin in der Halle 1, 1935.
          Spinnstuben aus dem Fläming waren der besondere Anziehungspunkt für die Besucher der Grünen Woche am Sonntag in Berlin in der Halle 1, 1935. : Bild: Scherl/ F.A.Z.

          Bis zur Machtergreifung der Nationalsozialisten im Jahr 1933 war die Grüne Woche eine reine Fachmesse. Die Nationalsozialisten missbrauchten sie jedoch unter der Losung „Blut und Boden sind die Lebensgrundlagen unseres Volkes“ als Propagandaschau für ihre Zwecke. Nach der letzten Grünen Woche im Dritten Reich 1939 sorgten Krieg und Zerstörung für eine acht Jahre lange Zwangspause.

          Den Neustart wagte die Messe 1948 noch während der Berlin-Blockade mit gerade einmal 59 Ausstellern. Mit dem reichhaltigen Angebot früherer Jahre konnte sie aber noch nicht wieder mithalten: Schinken und Würste, die an einigen Ständen hingen, waren lediglich aus Pappe. Dafür bot die Grüne Woche ihren Besuchern in Zeiten des Mangels Informationen und Anleitung zur Selbstversorgung.

          In den folgenden Jahren präsentierten immer mehr ausländische Aussteller ihre Angebote auf der Grünen Woche. Den Anfang machten 1951 die Niederlande, im Jahr 1962 stammte schon fast die Hälfte aller Aussteller aus dem Ausland. Das sollte sich fortan auch im Namen der Messe widerspiegeln: Nur ein Jahr nach dem Bau der Berliner Mauer erhielt die Grüne Woche den Zusatz „International“. Seit 2005 gibt es jedes Jahr ein offizielles Partnerland.

          Am 25.1.1952 wurde die Grüne Woche in den Ausstellungshallen am Funkturm eröffnet. Hier das Publikum in der großen Blumenhalle.
          Am 25.1.1952 wurde die Grüne Woche in den Ausstellungshallen am Funkturm eröffnet. Hier das Publikum in der großen Blumenhalle. : Bild: dpa

          Zur Grünen Woche 1990 herrschte großer Andrang. Nach dem Fall der Mauer strömten zahlreiche Besucher aus dem Osten Deutschlands in die Messehallen. Mit der Öffnung der innerdeutschen aber auch der europäischen Grenzen seit 1989 hat die Messe zahlreiche Besucher und Aussteller hinzugewonnen. Mittlerweile stammt rund ein Drittel der mehr als 70 ausstellenden Nationen aus Mittel- und Osteuropa.

          Berlin, 29.1.1990: Besonders an die Grüne Woche Besucher aus der DDR wird in diesem Jahr mit einem umfangreichen Landmaschinenangebot reagiert
          Berlin, 29.1.1990: Besonders an die Grüne Woche Besucher aus der DDR wird in diesem Jahr mit einem umfangreichen Landmaschinenangebot reagiert : Bild: dpa

          Bis heute hat die Messe ihr Programm stetig erweitert. In erster Linie sind es aber wohl noch immer die Spezialitäten aus aller Welt, die die Besucher jedes Jahr im Januar in die Berliner Messehallen ziehen - weshalb die Messe oft auch abfällig als „Fressmesse“ bezeichnet wird. Auch für Politiker ist die Ausstellung eine gern genutzte Bühne. So ließ sich Kanzlerin Angela Merkel (CDU) schon beim Probieren von Käsehäppchen und Landwirtschaftsministerin Julia Klöckner (CDU) beim Streicheln von Kühen fotografieren. Schließlich geht es bei der Grünen Woche genau darum: riechen, schmecken und anfassen. In Zeiten der Pandemie muss das aber hintanstehen.

          Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner war Dauergast auf der Grünen Woche. Hier in Halle 25 mit Zuchtbulle Mango im Jahr 2020.
          Bundeslandwirtschaftsministerin Julia Klöckner war Dauergast auf der Grünen Woche. Hier in Halle 25 mit Zuchtbulle Mango im Jahr 2020. : Bild: obs/Messe Berlin GmbH/Messe Berlin - Volkmar Otto
          IGW 2020. Blick in Halle 18. Norwegen.
          IGW 2020. Blick in Halle 18. Norwegen. : Bild: obs/Messe Berlin GmbH/Messe Berlin - Ralf Günther
          Armenischer Weinbrand der Marke Ararat steht am 25.01.2017 am Stand von Armenien  bereit zur Verkostung.
          Armenischer Weinbrand der Marke Ararat steht am 25.01.2017 am Stand von Armenien bereit zur Verkostung. : Bild: dpa
          Unter einem überdimensionalen Käsefondue stehen am 15.01.2016 auf dem Stand des Landes Schweiz auf der Grünen Woche in Berlin zahlreiche Besucher.
          Unter einem überdimensionalen Käsefondue stehen am 15.01.2016 auf dem Stand des Landes Schweiz auf der Grünen Woche in Berlin zahlreiche Besucher. : Bild: dpa
          «Ein gutes Stück Heimat» wird am 21.01.2014 auf der Grünen Woche in Berlin den Gästen der Agrarausstellung angeboten.
          «Ein gutes Stück Heimat» wird am 21.01.2014 auf der Grünen Woche in Berlin den Gästen der Agrarausstellung angeboten. : Bild: Wolfgang Kumm/dpa
          Beim Eröffnungsrundgang informiert sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am16.01.2009 auf dem Messegelände in Berlin beim Partnerland Holland über Strauchtomaten.
          Beim Eröffnungsrundgang informiert sich Bundeslandwirtschaftsministerin Ilse Aigner (CSU) am16.01.2009 auf dem Messegelände in Berlin beim Partnerland Holland über Strauchtomaten. : Bild: dpa
          Eine Hostess mit Bodypainting der Mecklenburger Landpute GmbH serviert am Freitag (19.01.2007) auf der Grünen Woche in Berlin frische Putenwurst. Der Werbeslogan "besser ohne!" bezieht sich auf die fehlenden Inhaltsstoffe wie Konservierungsstoffe, Phosphate, Farbstoffe, Zuckerstoffe und Geschmacksverstärker.
          Eine Hostess mit Bodypainting der Mecklenburger Landpute GmbH serviert am Freitag (19.01.2007) auf der Grünen Woche in Berlin frische Putenwurst. Der Werbeslogan "besser ohne!" bezieht sich auf die fehlenden Inhaltsstoffe wie Konservierungsstoffe, Phosphate, Farbstoffe, Zuckerstoffe und Geschmacksverstärker. : Bild: dpa
          In der Blumenhalle sortiert eine Frau in holländischer Tracht Blumenzwiebeln, am 14.1.2000 auf der Internationalen Grünen Woche in den Messehallen am Funkturm.
          In der Blumenhalle sortiert eine Frau in holländischer Tracht Blumenzwiebeln, am 14.1.2000 auf der Internationalen Grünen Woche in den Messehallen am Funkturm. : Bild: Torsten Silz
          Ein Korbflechter aus Marokko zeigt auf der Grünen Woche in Berlin am 20.1.1998 sein Handwerk .
          Ein Korbflechter aus Marokko zeigt auf der Grünen Woche in Berlin am 20.1.1998 sein Handwerk . : Bild: Matthias Lüdecke
          Besucher auf der Grünen Woche in Berlin drägeln sich am 20.1.1996 vor einem Kuhstall in einer der Messehallen am Funkturm.
          Besucher auf der Grünen Woche in Berlin drägeln sich am 20.1.1996 vor einem Kuhstall in einer der Messehallen am Funkturm. : Bild: Jan Bauer/ AP
          Antje aus Hamburg (l) und Bettina aus Dresden sind die charmanten Begleiterinnen von Bundespräsident Richard von Weizsäcker auf der Grünen Woche in Berlin am 25.1.1991. Der Bundespräsident informierte sich mit einem Rundgang über die Messe über die Beteiligung der alten und der neuen Bundesländer an der Berliner Agrarausstellung
          Antje aus Hamburg (l) und Bettina aus Dresden sind die charmanten Begleiterinnen von Bundespräsident Richard von Weizsäcker auf der Grünen Woche in Berlin am 25.1.1991. Der Bundespräsident informierte sich mit einem Rundgang über die Messe über die Beteiligung der alten und der neuen Bundesländer an der Berliner Agrarausstellung : Bild: Wolfgang Kumm/ dpa
          Mit Äpfeln aus dem Alten Land stärken sich Bundeslandwirtschaftsminister Ignaz Kiechle (m) und der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (r)  am 27.1.1989 bei ihrem offiziellen Rundgang über die Grüne Woche in Berlin
          Mit Äpfeln aus dem Alten Land stärken sich Bundeslandwirtschaftsminister Ignaz Kiechle (m) und der Regierende Bürgermeister Eberhard Diepgen (r) am 27.1.1989 bei ihrem offiziellen Rundgang über die Grüne Woche in Berlin : Bild: Roland Holschneider/dpa
          Eröffnung der Grünen Woche am 22.1.1981. Während der Feier im ICC v.l. Bundesernährungsminister Josef Ertl, der Vizepräsident der Europäischen Gemeinschaft, Poul Dalsager und der Präsident des des Deutschen Bauernverbandes, Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck.
          Eröffnung der Grünen Woche am 22.1.1981. Während der Feier im ICC v.l. Bundesernährungsminister Josef Ertl, der Vizepräsident der Europäischen Gemeinschaft, Poul Dalsager und der Präsident des des Deutschen Bauernverbandes, Constantin Freiherr Heeremann von Zuydtwyck. : Bild: Konrad Giehr/dpa
          Berlin, 30.1.1980: Über 300 Brotsorten drehen sich auf dieser Scheibe in der Brothalle auf der Grünen Woche, in der Geschichte und Herstellungstechnik unseres Hauptnahrungsmittels dargestellt werden.
          Berlin, 30.1.1980: Über 300 Brotsorten drehen sich auf dieser Scheibe in der Brothalle auf der Grünen Woche, in der Geschichte und Herstellungstechnik unseres Hauptnahrungsmittels dargestellt werden. : Bild: Konrad Giehr/ dpa
          Berlin, 26.1.1975: 150 000 Besucher zählte die Grüne Woche am Sonnabend und Sonntag in den Messehallen.
          Berlin, 26.1.1975: 150 000 Besucher zählte die Grüne Woche am Sonnabend und Sonntag in den Messehallen. : Bild: Schirner Bild/F.A.Z.
          Eröffnung der internationalen Grüne Woche am  29.1.1971.. Einen ersten Rundgang unternahmen Bundeslandwirtschaftsminister Ertl (l) und Berlins Regierender  Bürgermeister Klaus Schütz, hier auf der Zuchttierschau in der Halle A.
          Eröffnung der internationalen Grüne Woche am 29.1.1971.. Einen ersten Rundgang unternahmen Bundeslandwirtschaftsminister Ertl (l) und Berlins Regierender Bürgermeister Klaus Schütz, hier auf der Zuchttierschau in der Halle A. : Bild: AP
          Berlin 26.1.1968: Das Foto zeigt einen Blick in die Halle F. Hier haben u.a. die Dänen, seit Jahren Avantgardisten moderner Werbung, eine riesige Kogge mit vier 14 Meter  hohen Masten aufgestellt.
          Berlin 26.1.1968: Das Foto zeigt einen Blick in die Halle F. Hier haben u.a. die Dänen, seit Jahren Avantgardisten moderner Werbung, eine riesige Kogge mit vier 14 Meter hohen Masten aufgestellt. : Bild: dpa
          Eröffnung der Grünen Woche am 28.1.1966 in Berlin, Das Foto zeigt einen Blick auf die Leistungsschau der deutschen Landwirtschaft, die ihre Erzeugnisse wieder unter dem Motto "Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch" ausstellt.
          Eröffnung der Grünen Woche am 28.1.1966 in Berlin, Das Foto zeigt einen Blick auf die Leistungsschau der deutschen Landwirtschaft, die ihre Erzeugnisse wieder unter dem Motto "Aus deutschen Landen frisch auf den Tisch" ausstellt. : Bild: UPI
          Eröffnung der Grünen Woche am 2.2.1962 in Berlin: hier von links, der Präsident der EWG-Kommission Walter Hallstein, Bundespräsident Heinrich Lübke und Berlins Bürgermeister Willy Brandt auf den deutschen Stand
          Eröffnung der Grünen Woche am 2.2.1962 in Berlin: hier von links, der Präsident der EWG-Kommission Walter Hallstein, Bundespräsident Heinrich Lübke und Berlins Bürgermeister Willy Brandt auf den deutschen Stand : Bild: AP
          Hier der Stand deutscher gartenbaulicher Qualitätserzeugnisse in der Halle „Deutschland bietet an" auf der Grünen Woche in Berlin 1962.
          Hier der Stand deutscher gartenbaulicher Qualitätserzeugnisse in der Halle „Deutschland bietet an" auf der Grünen Woche in Berlin 1962. : Bild: UPI
          Berlin 1.2.1959: Ein besonderer Anziehungspunkt für die Besucher der >Grünen Woche ist immer wieder die Tierschau. Vom 20 Zentner schweren Bullen bis zum Zwergpapagei, von Fjordpferden bis zur Honigbiene wird auch diesmal fast jede Gattung von Nutz- und Haustieren auf der Auststellung gezeigt.
          Berlin 1.2.1959: Ein besonderer Anziehungspunkt für die Besucher der >Grünen Woche ist immer wieder die Tierschau. Vom 20 Zentner schweren Bullen bis zum Zwergpapagei, von Fjordpferden bis zur Honigbiene wird auch diesmal fast jede Gattung von Nutz- und Haustieren auf der Auststellung gezeigt. : Bild: dpa
          Berlin, 29.4.1954: Grüne Woche in Berlin.Das Bild zeigt welch großes Interesse zum Beispiel die Ferkelaufzucht findet. Eine Dame gesetzten Alters, mit Blitzlicht und Kamera bewaffnet, wollte schon am Vortag das kleine Schweinevolk im Bilde festhalten
          Berlin, 29.4.1954: Grüne Woche in Berlin.Das Bild zeigt welch großes Interesse zum Beispiel die Ferkelaufzucht findet. Eine Dame gesetzten Alters, mit Blitzlicht und Kamera bewaffnet, wollte schon am Vortag das kleine Schweinevolk im Bilde festhalten : Bild: dpa
          Der Aufbauder  Grüne Woche macht  am 1.2.1962 große Fortschritte. In der Halle II haben die Amerikaner eine Superlandkarte aufgebaut, über der in erleuchteten Glaskugeln jeweils die Produkte ausgestellt sind, die in diesen Landgebieten angebaut werden
          Der Aufbauder Grüne Woche macht am 1.2.1962 große Fortschritte. In der Halle II haben die Amerikaner eine Superlandkarte aufgebaut, über der in erleuchteten Glaskugeln jeweils die Produkte ausgestellt sind, die in diesen Landgebieten angebaut werden : Bild: dpa
          Nach ihrem Rundgang durch die Ausstellung erfrischen sich am 1.2.1957 Bundesernährungsminister Heinrich Lübke (links) und der Berliner regierende Bürgermeister Dr.Otto Suhr an der Milchbar auf der Grünen Woche.
          Nach ihrem Rundgang durch die Ausstellung erfrischen sich am 1.2.1957 Bundesernährungsminister Heinrich Lübke (links) und der Berliner regierende Bürgermeister Dr.Otto Suhr an der Milchbar auf der Grünen Woche. : Bild: UPI
          Am 25.1.1952 wurde die Grüne Woche iin den Ausstellungshallen am Funkturm eröffnet. Bundesminister Lehr und Berlins Bürgermeister Ernst Reuter während des Rundgangs durch die Ausstellung.
          Am 25.1.1952 wurde die Grüne Woche iin den Ausstellungshallen am Funkturm eröffnet. Bundesminister Lehr und Berlins Bürgermeister Ernst Reuter während des Rundgangs durch die Ausstellung. : Bild: dpa
          Grüne Woche Berlin 1939, Aufbau der Landwirtschaftschau am Kaiserdamm. Wie ein Bild aus der Wirklichkeit sehen die prächtigen Dioramen in Halle 1 aus, die die Arbeit des Bauern Illustrieren.
          Grüne Woche Berlin 1939, Aufbau der Landwirtschaftschau am Kaiserdamm. Wie ein Bild aus der Wirklichkeit sehen die prächtigen Dioramen in Halle 1 aus, die die Arbeit des Bauern Illustrieren. : Bild: Sportbildverlag Max Schirner/ F.A.Z.
          Es klappert die Mühle... Wirklichkeitsgetreu ensteht in den Hallen ein ostmärkischer Bauernhof, zu dem auch eine Mühle gehört, 25.1.1939.
          Es klappert die Mühle... Wirklichkeitsgetreu ensteht in den Hallen ein ostmärkischer Bauernhof, zu dem auch eine Mühle gehört, 25.1.1939. : Bild: Scherl/ F.A.Z.
          Ministerpräsident Hermann Göring läßt sich bei der Eröffnung der Grünen Woche einen Handwebstuhl vom weiblichen Arbeitsdienst vorführen, 28.1.1937.
          Ministerpräsident Hermann Göring läßt sich bei der Eröffnung der Grünen Woche einen Handwebstuhl vom weiblichen Arbeitsdienst vorführen, 28.1.1937. : Bild: Scher/ F.A.Z.

          Bildarchiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung

          Rund drei Millionen Bilder finden sich derzeit dauerhaft oder temporär im Bildarchiv der Frankfurter Allgemeinen Zeitung, gut die Hälfte der Archivbilder sind noch analoge Fotoabzüge. Das Archiv verwaltet auch die Fotos der Redaktionsfotografen, die über Jahrzehnte das fotografische Erscheinungsbild der Zeitung prägten oder prägen, darunter die Bilder von Barbara Klemm, Wolfgang Haut, Lutz Kleinhans, Wolfgang Eilmes, Helmut Fricke und Frank Röth. Derzeit wird das analoge Bildarchiv der Frankfurter Rundschau, das vor einigen Jahren vor der Entsorgung im Müll gerettet werden konnte, in das F.A.Z. Bildarchiv integriert. Ein Teil der oben gezeigten Motive stammt aus diesem Archiv.(zi)

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