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VDA-Präsident : Grüne Welle statt Fahrverbote

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Der Präsident des Verbandes der Automobilindustrie Matthias Wissmann. Bild: Fabian Fiechter

Der Verband der Automobilindustrie will alte Dieselautos nicht aus den Innenstädten verbannt sehen. Sein Präsident fordert, intelligentere Maßnahmen umzusetzen.

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          Im Kampf gegen die Luftverschmutzung in den Großstädten fordert der Verband der Automobilindustrie (VDA) ein besseres Verkehrskonzept anstelle von Fahrverboten für alte Dieselautos. „Es gibt intelligentere Maßnahmen als Fahrverbote“, sagte VDA-Präsident Matthias Wissmann der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (Samstagsausgabe). Zur Verbesserung der Luftqualität schlägt er eine „Verkehrsverstetigung“ vor: „Grüne Welle und ein gleichmäßiger Verkehrsfluss bringen eine sofortige Stickoxid-Reduktion um fast ein Drittel. Denn sie wirken auf den gesamten Fahrzeugbestand, nicht nur bei Neuwagen.“

          Allein dadurch ließen sich an vielen kritischen Messstellen Werte erreichen, die dem Luftreinehalteplan der Europäischen Union gerecht würden. Eine Blaue Plakette, wie sie Umweltministerin Barbara Hendricks (SPD) für stickstoffarme Verbrennungsmotoren ins Gespräch gebracht hat, brauchte es dann nicht.

          Einen weiteren, entscheidenden Beitrag leistet Wissmann zufolge auch die neue Abgasnorm Euro 6, die bei den Personenwagen und leichten Nutzfahrzeugen erst in diesem Jahr gilt, von den schweren Lastwagen aber schon seit dem Jahr 2014 erfüllt wird. Der VDA beruft sich auf Ergebnisse einer Studie, die das Aachener Forschungsinstitut Aviso in Zusammenarbeit mit der Technischen Universität Graz und dem Heidelberger Umweltinstitut Ifeu erstellt hat.

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