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„Grüne“ Geldpolitik : Das heikle Experiment der EZB

„Green Christine“: EZB-Präsidentin Christine Lagarde verfolgt das Klimathema mit Leidenschaft und Charme. Bild: AFP

Klimaschutz ist ein sehr wichtiges Thema. Aber Zweifel bleiben, ob die Europäische Zentralbank dafür wirklich die richtige Institution ist.

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          Spitzenvertreter der Europäischen Zentralbank (EZB) werben gerade auffällig oft für ein stärkeres Engagement der Notenbank gegen den Klimawandel. Nachdem die Corona-Krise zwischenzeitlich die gesamte EZB-Kommunikation beherrscht hatte, greifen EZB-Präsidentin Christine Lagarde und Direktoriumsmitglied Isabel Schnabel jetzt das Klimathema wieder auf.

          Schließlich hat der jüngste EU-Gipfel deutlich gemacht, dass die Staaten Europas den Weg aus der Corona-Krise mit klimapolitischen Zielen verbinden wollen. Da will die EZB nicht hintanstehen. Zugleich bringen sich die Akteure für die strategische Neuausrichtung der Notenbank in Stellung. In diesem „Strategic Review“, so dringt es aus der Notenbank nach außen, könnte die „grüne“ Geldpolitik sogar eine wichtigere Rolle spielen als das künftige Inflationsziel.

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