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Statt BIP : Grüne fordern ökologischen Maßstab für Wohlstand

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Ein Containerschiff liegt am Terminal Burchardkai im Hamburger Hafen. Bild: dpa

Parteichefin Annalena Baerbock will eine neue Definition, die den Fortschritt beim ökologischen Umbau der Wirtschaft abbildet. Einen ersten Schritt wollen die Grünen bei der Bahn machen.

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          Angesichts von Klimawandel und Umweltverschmutzung fordern die Grünen, den Wohlstand einer Gesellschaft anders zu bemessen. „Wir können nicht Klimaschutz betreiben und an dem bisherigen Wirtschaftsmodell, das vor allem auf die Ausbeutung von Ressourcen setzt, weiter festhalten“, sagte Parteichefin Annalena Baerbock der Deutschen Presse-Agentur. „So lange unser Wohlstand danach bemessen wird, wie viel fossile Rohstoffe wir verbrennen und wie viel Kilometer Autobahn wir bauen, so lange werden wir die Klimaschutzziele nicht einhalten können.“

          In ihrem Leitantrag zur Wirtschaftspolitik für den Grünen-Parteitag Mitte November führt die Parteispitze aus, warum sie den gängigen Maßstab des Bruttoinlandsprodukts - kurz BIP - zur Bemessung der Leistung einer Volkswirtschaft für falsch hält: Es sei „blind für die sozialen Folgen und die ökologischen Schäden“ der Wirtschaft, heißt es darin.

          Wohlstand solle künftig „umfassender“ gemessen werden und „den Fortschritt beim ökologischen Umbau der Wirtschaft langfristig abbilden“. Einen ersten Schritt wollen die Grünen bei der Bahn machen, deren Aktien zu 100 Prozent dem Staat gehören. Für die will die Partei eine „Gemeinwohlbilanzierung“ einführen.

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