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Super-Ministerium für Grüne : In Berlin beginnt das große Stühlerücken

Robert Habeck soll der neue Super-Minister der Grünen werden. Bild: AFP

Die Grünen bekommen ihr erhofftes Super-Ministerium für Wirtschaft und Klimaschutz. Das hat einige Umbauten zur Folge. Wer künftig unter welchem Dach arbeiten könnte – ein erster Überblick.

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          Räumlich waren sie sich schon in der Vergangenheit recht nah. Nur wenige Hundert Meter liegen zwischen der Parteizentrale der Grünen und dem Bundeswirtschaftsministerium in Berlin. Vor Corona kreuzten sich die Wege der Mitarbeiter häufiger in der Mittagspause, allzu viele Lokale gibt es in der Gegend nicht. Bald werden aus den zufälligen regelmäßige Treffen. Die Grünen haben sich in den Koalitionsverhandlungen das Wirtschaftsministerium gesichert, das zur Schaltzentrale für die Klimaschutzpläne der Ampelkoalition ausgebaut werden soll – ein Superministerium ganz nach den Vorstellungen von Grünen-Ko-Chef Robert Habeck, der in dieser Rolle wohl auch Vizekanzler wird.

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Julia Löhr
          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          In der Hauptstadt steht nun wie oft nach Regierungswechseln ein großes Stühlerücken an. Rund 1800 Mitarbeiter hat das Bundesministerium für Wirtschaft und Energie aktuell. 70 bis 100 Mitarbeiter aus verschiedenen Abteilungen und Referaten des Umweltministeriums könnten in den kommenden Wochen dorthin umziehen. Das Umweltministerium verfügt bislang über rund 1000 Stellen. An dieser Zahl dürfte sich auch wenig ändern. Denn das Umweltministerium erhält im gleichen Zug rund 70 Positionen für den Verbraucherschutz – ein Bereich, der bislang im Justizministerium verankert war.

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