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Nach Listerien in Wurst : Großmetzgerei Sieber meldet Insolvenz an

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Fleischfirma Sieber: Nach dem Produktionsstopp folgt nun die Insolvenz. Bild: dpa

Zunächst waren Listerien im Fleisch gefunden worden, dann erfolgte der Produktionsstopp. Am Vormittag meldete die Fleischfirma Insolvenz an. Sieber belieferte unter anderem zwei Flughäfen.

          Die Großmetzgerei Sieber, über die wegen bakterienbelasteter Wurst ein Produktionsstopp verhängt wurde, hat Insolvenz angemeldet. „Ich habe heute Vormittag beim Amtsgericht Bad Tölz-Wolfratshausen einen Insolvenzantrag gestellt“, teilte Firmeninhaber Dietmar Schach am Dienstag in Geretsried (Bayern) mit.

          Das Landratsamt Bad Tölz hatte am 27. Mai ein Vertriebsverbot für sämtliche Produkte der Metzgerei erlassen und den deutschlandweiten Rückruf aller Ware angeordnet. In mehreren Wursterzeugnissen der Firma waren zuvor gesundheitsgefährdende Listerien nachgewiesen worden.

          Eine Ansteckung mit Listerien kann bei Kleinkindern und Menschen mit einem geschwächten Immunsystem zu Durchfall und Fieber führen. Bei Gesunden verläuft die Listeriose genannte Krankheit hingegen meist harmlos. Das bayerische Verbraucherschutzministerium hatte bereits am Freitag vor dem Verzehr von Fleischwaren der Firma gewarnt und den Rückruf der Ware angeordnet.

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