https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/grosshaendler-metro-die-zielmarken-sind-gesetzt-17753866.html
Jonas Jansen, Redakteur in der Wirtschaft

Großhändler Metro : Metros Messlatte

  • -Aktualisiert am

Der Handelskonzern ist selbstbewusst in einem zersplitterten Markt - jedoch muss die Metro jetzt auch tatsächlich liefern.

          1 Min.

          Langfristprognosen sind für Unternehmen praktisch und risikoreich zugleich: Sie geben einerseits die Möglichkeit, einen deutlichen Unterschied zum jetzigen Umsatz und Ergebnis festzulegen und sich noch ausreichend Zeit zu geben, Ziele auch zu erreichen. Andererseits ist es besonders schmerzhaft, wenn diese groß postulierten Ergebnisse dann nicht erreicht werden. Für den Großhändler Metro ist der Weg zu den 40 Milliarden Euro Umsatz ein ambitionierter, hat das Unternehmen doch in den letzten Jahren nur sehr kleine Schritte gemacht. Das Unternehmen war zu sehr mit sich selbst beschäftigt, eine versuchte Übernahme brachte Unruhe rein, und der Verkauf der SB-Warenhauskette Real verlief mehr als schleppend. Gleichzeitig ist die Aussicht für das Unternehmen derzeit tatsächlich nicht schlecht: Die jüngsten Verkäufe, etwa des China-Geschäfts, haben die Bilanz gestärkt, und im zersplitterten Markt in Europa gibt es einige kleine Spieler, die es deutlich schwerer haben werden als Metro, nach den Corona-Belastungen wieder den Wachstumsmotor anzuwerfen. Mit dem Fokus auf Restaurants, Hotels und Caterer kann das Unternehmen selbstbewusst angreifen. Die Zielmarken sind gesetzt, jetzt muss Metro im Wortsinn „liefern“.

          Jonas Jansen
          Wirtschaftskorrespondent in Düsseldorf.

          Jetzt mit F+ lesen

          Eine Schule wird zum Ort der Trauer: Mitschüler und Angehörige gedenken der 21 Menschen, darunter 19 Kinder, die an der Grundschule erschossen wurden.

          Über Amokläufer in Uvalde : „Mein Sohn war kein Monster“

          Nachdem ein 18 Jahre alter Mann 19 Kinder und zwei Lehrerinnen in Texas tötete, suchen die Ermittler immer noch nach einem Motiv. Sein Umfeld zeichnet das Bild eines aggressiven Einzelgängers.

          Krieg in der Ukraine : Er würde Putin am liebsten hängen

          Der Krieg verändert jeden: Die einen zerbrechen, die anderen wachsen über sich hinaus. Drei Begegnungen in Odessa, einer Stadt, die Putin unbedingt erobern will.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Sie können bis zu 5 Newsletter gleichzeitig auswählen Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.