https://www.faz.net/-gqe-u5dm
 

Glosse Wirtschaft : Sauber ist besser

  • Aktualisiert am

hap. Überrascht dürfte die Automobilindustrie nicht sein. Schon mehrfach hat die EU-Kommission die europäischen Hersteller ermahnt, sie müssten ihre Anstrengungen zur Verringerung der Emissionen verstärken, um ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen.

          1 Min.

          hap. Überrascht dürfte die Automobilindustrie nicht sein. Schon mehrfach hat die EU-Kommission die europäischen Hersteller ermahnt, sie müssten ihre Anstrengungen zur Verringerung der Emissionen verstärken, um ihre selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Nun wird es ernst, und besonders der deutschen Industrie steht Ärger aus Brüssel ins Haus. In einer Selbstverpflichtung haben die europäischen Anbieter zugesagt, den Kohlendioxid-Ausstoß von Neuwagen auf durchschnittlich 140 Gramm je Kilometer bis Ende 2008 zu reduzieren. Der Wert ist aber wohl nicht zu halten, schon gar nicht von den deutschen Herstellern. Das liege vor allem daran, dass die Verbraucher in ganz Europa die größeren Autos aus Deutschland so gerne fahren, und sie sehe nicht ein, dass sie für ihren Markterfolg und das Versagen französischer oder italienischer Anbieter in diesem Segment bestraft werde, wirft die deutsche Industrie zu Recht ein. Auch stimmt das Argument, neue Sicherheitsvorschriften machten Autos schwerer und durstiger. Und richtig ist auch, dass nicht nur Motorenbauer gefordert sind, sondern auch Reifenhersteller oder etwa Behörden durch die Installation intelligenter Verkehrsleitsysteme. Doch richtig ist auch: Saubere Autos sind gute Autos, und versprochen ist versprochen. Wer eine Selbstverpflichtung abgibt und sein Wort bricht, darf sich nicht wundern, wenn sich in neuen Vorgaben der Ärger darüber entlädt.

          Topmeldungen

          Helfen pflanzliche Mittel und Gespräche genauso wie Hormone aus der Pillenpackung?

          Hilfe in den Wechseljahren : Während hitziger Zeiten

          Hormone versprechen Frauen in den Wechseljahren schnelle Hilfe. Doch neue Studien zeigen: Das Risiko einer solchen Ersatztherapie wurde bislang unterschätzt. Welche Alternativen gibt es für die Betroffenen?

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.