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Glosse Wirtschaft : Appetit

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ruh. Die Welle der Übernahmen erreicht nun auch die Versicherer. Zunächst kündigten Allianz, Axa und Generali an, daß sie die Minderheitsaktionäre ihrer ausländischen Tochtergesellschaften hinausdrängen wollen.

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          ruh. Die Welle der Übernahmen erreicht nun auch die Versicherer. Zunächst kündigten Allianz, Axa und Generali an, daß sie die Minderheitsaktionäre ihrer ausländischen Tochtergesellschaften hinausdrängen wollen. Nun gibt es milliardenschwere Offerten für die britische Prudential und möglicherweise auch für die Schweizer Zurich Financial. Der Zeitpunkt für die aufkommende Kauflust ist gut gewählt. Denn noch sind die Aktien der Übernahmeziele im Vergleich zu anderen Branchen niedrig bewertet. Der Schrecken und die Kosten der Naturkatastrophen der beiden vergangenen Jahre sind den Anlegern noch vor Augen. Das hat den Kursanstieg der Versichereraktien gebremst. Die Schadensummen haben die Ergebnisse insbesondere der Rückversicherer belastet. Die Schäden werden aber zu höheren Preisen für Versicherungsschutz und damit zu höheren Erträgen führen. Dann dürften sich auch die Versichereraktien wieder besser entwickeln, zumal internationale Konzerne wie Allianz oder Axa schon jetzt stattliche Gewinne erwirtschaften und obendrein den wiedergewonnenen Spielraum nutzen, um ihr Geschäft umzustrukturieren. Dabei orientieren sie sich an den Banken, die ihre Kosten reduziert und neue Geschäftsfelder erschlossen haben. Spricht sich der Erfolg solcher Bemühungen erst herum, dürften es künftige Firmenkäufer schwerer haben.

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