https://www.faz.net/-gqe-9y8wo

Globaler Streit in Coronakrise : „Was im Masken-Handel abgeht, ist Wahnsinn“

Begehrte Ware: Atemschutzmasken, wie diese von 3M. Bild: Reuters

Die Welt braucht Masken. China stellt sie her – und verkauft sie ausschließlich per Vorkasse zu hohen Preisen ins Ausland.

          6 Min.

          Deutsche Unternehmen und Regierungen, die dieser Tage in China Gesichtsschutz-Masken bestellen wollten, müssen eine Grundregel beachten, weiß Makler Michael Crotty aus Schanghai: „Wer nicht das tut, was der Fabrikant verlangt, ist raus.“

          Hendrik Ankenbrand
          Wirtschaftskorrespondent für China mit Sitz in Schanghai.

          Sehe er auf seinem Konto keine Überweisung aus Deutschland mit 50 Prozent der Kaufsumme als Vorkasse, gebe es mit dem Maskenproduzenten erst gar keinen Deal, erklärt Crotty im Gespräch mit der F.A.Z. „Ist die anderen Hälfte nicht bei Fertigstellung überwiesen, werden die Masken aus China gar nicht losgeschickt.“

          Testen Sie unser Angebot.
          Jetzt weiterlesen.
          Testen Sie unsere Angebote.
          F.A.Z. PLUS:

            FAZ.NET komplett

          Diese und viele weitere Artikel lesen Sie mit F+
          Wie sensibel darf es sein? Der Philosoph Richard David Precht während der phil.Cologne im September 2021

          Precht und Flaßpöhler : Sie nennen es Freiheit

          Die haltlosen Behauptungen der Impfskeptiker dringen immer weiter in die bürgerliche Mitte vor. Für die neue pandemische Situation ist das fatal.
          Nicht immer die beste Geldanlage: Aktien

          Tipps zum Umgang mit Geld : Wie Sie die Schulden wieder loswerden

          Wer viel Geld auf dem Girokonto hat, muss Strafzinsen zahlen. Deswegen würden viele Anleger jetzt gerne alte Kredite schneller tilgen, doch die Banken blockieren. Mancher Weg aus diesem Dilemma erfordert starke Nerven.
          Gegenwind: Der amerikanische Präsident Joe Biden am  28. November am Flughafen von Nantucket

          Nord Stream 2 : Platzt der deutsch-amerikanische Deal?

          Im Senat kämpfen einige Republikaner für neue Sanktionen gegen die Ostsee-Pipeline Nord Stream 2. Sie wollen Präsident Joe Biden die Möglichkeit nehmen, Ausnahmen zu erteilen. Doch Berlin versucht zu überzeugen.