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Glänzende Quartalsbilanz : Superlative von Apple

Quartalszahlen bei Apple Bild: dpa

Apple hat einen Quartalsbericht der Superlative abgeliefert. Das Geld wird mit dem iPhone und dem iPad verdient - zwei Produkten, die es vor fünf Jahren noch gar nicht gab. Das ist ein Lehrstück, wie sich ein Unternehmen neu erfinden kann.

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          Der Elektronikkonzern Apple sorgte noch vor drei Monaten für eine ungewohnte Enttäuschung. Das internetfähige Handy iPhone verkaufte sich schlechter als erwartet. Apple führte damals zur Begründung an, dass Verbraucher auf die nächste Generation des Geräts warten, die im Herbst herauskam. Das klang plausibel. Dennoch blieben Zweifel, ob bei Apple Sand ins Getriebe gekommen war. Die Frage stellte sich umso mehr, als nach dem Tod von Mitgründer Steve Jobs gerade eine neue Zeitrechnung unter Führung von Tim Cook angebrochen war.

          Jetzt hat Cook eindrucksvoll unterstrichen, dass die damalige Erklärung keine Ausrede war. Apple hat einen Quartalsbericht der Superlative abgeliefert, und das iPhone war der Star in der Produktpalette. Was besonders auffällt: Fast drei Viertel des gesamten Konzernumsatzes entfielen auf das iPhone und den Tabletcomputer iPad - zwei Produkte, die es vor fünf Jahren noch gar nicht gab. Es ist ein Lehrstück, wie sich ein Unternehmen neu erfinden kann. Vater dieser Verwandlung war ohne Zweifel Steve Jobs. Niemand kann heute wissen, ob Cook dieses Erbe langfristig fortsetzen kann. Aber Apple ist ein imponierender Übergang in die Nach-Jobs-Ära gelungen.

          Roland Lindner

          Wirtschaftskorrespondent in New York.

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