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Geldwäscheverdacht : Ermittlungen gegen ABN Amro

Hauptsitz der niederländischen Bank ABN Amro in Amsterdam. Bild: Reuters

Die niederländische Bank ABN Amro wird wegen Geldwäsche verdächtigt. Nun ermitteln die Behörden.

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          Die niederländischen Behörden ermitteln gegen die Großbank ABN Amro. Sie werde verdächtigt, über einen längeren Zeitraum Anzeigen wegen Geldwäscheverdachts zu spät oder gar nicht abgegeben zu haben, teilte die Staatsanwaltschaft am Donnerstag mit. Die Aktien verloren ein Zehntel an Wert. Analysten kalkulieren eine Geldbuße für das Institut ein.

          Klaus Max Smolka

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Gegen den heimischen Konkurrenten ING war im vergangenen Jahr eine Buße von 775 Millionen Euro verhängt worden. Die Behörden hatten der größten niederländischen Bank mangelnde Kontrollen von Kundenkonten vorgeworfen. Europäische Behörden gehen in jüngster Zeit deutlich sichtbarer in Sachen Geldwäsche vor. In der laufenden Woche erhielt schon die Deutsche Bank an ihrem Hauptsitz in Frankfurt Besuch der Staatsanwaltschaft wegen des Verdachts der Beihilfe zur Geldwäsche. Hier ging es um Vorgänge in der dänischen Danske Bank, die die Niederlassung der Deutschen Bank in New York als Korrespondenzbank genutzt hatte.

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