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Mobile Arbeit : Zum Homeoffice nach Mallorca

So arbeitet sich’s doch gleich viel entspannter. Bild: David Maupile/Laif

Jedes Dritte Dax-Unternehmen erlaubt seinen Mitarbeitern, das Homeoffice auch mal im Ausland zu machen. Warum sind es nicht mehr?

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          Wer zur Avantgarde gehört, hat es nicht immer leicht – vor allem wenn man den anderen ohne weitere Absprachen vorangeht. Voran ging während der Pandemie der Mitarbeiter eines großen deutschen Unternehmens, und zwar nach Thailand. Er verlegte sein Homeoffice kurzerhand nach Südostasien. Dort mietete er sich in einem Co-Working-Büro ein. Das ging auch eine Weile ganz gut – aber nur so lange, bis er Streit mit dem Co-Working-Vermieter bekam.

          Patrick Bernau
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und „Wert“ der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Das Problem: Thailand probiert seine Wirtschaft zu schützen und die Einwanderung zu kontrollieren. Ausländische Unternehmen dürfen nur dann Leute in Thailand beschäftigen, wenn sie eine Reihe von Bedingungen erfüllen. Eine davon ist, dass sie einen Geldbetrag als Pfand hinterlegen. Doch all das hatte der Mitarbeiter nicht geklärt. Der Co-Working-Vermieter informierte also die thailändischen Behörden über den unangemeldeten Arbeiter, der landete in Abschiebehaft, und für das Unternehmen war es ein größerer Aufwand, den Mitarbeiter wieder herauszubekommen und sich mit der thailändischen Regierung wieder gut zu stellen.

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