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Geförderte Altersvorsorge : Riester-Reform statt Staatsfonds

Entspannt im Alter: Damit der Ruhestand nicht zur Armutsfalle wird, soll die private Altersvorsorge reformiert werden – aber wie? (Symbolfoto) Bild: dpa

Im Koalitionsvertrag hat die Bundesregierung ein kostengünstiges Standardprodukt versprochen. In der CDU wächst die Sympathie für die Deutschland-Rente. Nun legt die Finanzbranche ein Gegenmodell vor. Die F.A.Z. hat es vorab.

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          Alle beteiligten Gruppen streben eine Reform der geförderten privaten Altersvorsorge an: Ministerien, Parteien, Verbraucherschützer, die Finanzbranche. Die Bundesregierung hat im Koalitionsvertrag die Absicht formuliert, einen Dialog zu führen, aus dem ein einfaches kostengünstiges Standardprodukt entstehen soll. Die Auslegungen dieser Passage weichen radikal voneinander ab: Ein Staatsfonds findet genauso Sympathien wie, bei aller Kritik an ihm, eine Reform des bestehenden Riester-Systems.

          Philipp Krohn

          Redakteur in der Wirtschaft, zuständig für „Menschen und Wirtschaft“.

          Jetzt spitzt sich der bislang latente Streit zu: Ende der Woche entscheidet die CDU auf ihrem Parteitag über die Einführung einer Deutschland-Rente. An diesem Dienstag stellen Vertreter der Finanzbranche ihren abgestimmten Vorschlag dem Bundeskanzleramt und Bundesministerien vor. Er sieht eine radikale Vereinfachung der Fördersystematik vor, eine Ausweitung auf alle Steuerpflichtigen in Deutschland und eine Lockerung der Garantiepflicht, um in Zeiten des Niedrigzinses attraktive Renditen erwirtschaften zu können. Dieser Vorschlag der Fondsbranche, der Versicherungswirtschaft und der Bausparkassen wird auch von den Sparkassen und den Genossenschaftsbanken gebilligt und liegt der F.A.Z. exklusiv vorab vor.

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