Gaskrise :
Nord-Stream-Turbine noch immer bei Siemens Energy

Lesezeit: 3 Min.
Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) berührt eine Turbine der Nord Stream 1-Pipeline bei einem Besuch am 3. August 2022 im Werk von Siemens Energy.
Die Turbine für die Gasleitung Nord Stream 1 befindet sich noch in Deutschland. Die Diskussion, wie sie verschifft werden kann, steht laut Energy-Chef Christian Bruch noch aus. Der Energiekonzern schrieb im zweiten Quartal rote Zahlen.

Die von Siemens Energy gewartete Turbine für die Gasleitung Nord Stream 1 ist weiter in Deutschland. Es gebe noch ausstehende Diskussionen, ob sie verschifft werden kann, sagte Energy-Chef Christian Bruch am Montag bei der Vorlage der Quartalszahlen seines Unternehmens. Dabei betonte er auch, dass die Instandhaltung für die Turbinen an der Verdichterstation von Nord Stream 1 grundsätzlich weitergehen könne – sofern dies gewünscht sei. Vom aktuell laufenden Rückzug aus den Geschäften in Russland sei dies getrennt. Grundsätzlich gehe der Servicezyklus bis 2024. Man sei aber davon abhängig, dass der Kunde sich melde und sage, dass man etwas machen solle.

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