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Geld und Energie sparen : Was Gaskunden jetzt wissen sollten

  • -Aktualisiert am

Untergrundgasspeicher im bayerischen Wolfersberg Bild: Picture Alliance

Die Versorger müssen zu höheren Preisen einkaufen und werden das bald an ihre Kunden weitergeben. Die Netzagentur hält eine Verdreifachung der Gaspreise für möglich. Es lohnt sich, an den Herbst zu denken.

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          Noch 99 Tage sind es an diesem Freitag, bis am 1. Oktober die Heizperiode in Deutschland beginnt. Dann steigt der Energiebedarf in den Wohnungen, von denen die Hälfte mit Erdgas beheizt wird. Doch es ist unsicher, wie lange dafür die Gaslieferungen ausreichen: Spätestens nachdem die Importe aus Russland seit einer Woche auf 40 Prozent der vorherigen Menge entlang der Ostseepipeline Nord Stream 1 gedrosselt sind, gilt Gas jetzt als knappes Gut, wie es Bundeswirtschaftsminister Robert Habeck (Grüne) formulierte. Sicher ist, dass die Preise schon stark angestiegen sind – und das früher oder später deftige Tariferhöhungen auch die Endkunden treffen werden.

          Wann kommt es zu Preiserhöhungen für die Endkunden?

          Jan Hauser
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Das hängt an der Beschaffungsstrategie des jeweiligen Energieanbieters und wird sich damit von Unternehmen zu Unternehmen unterscheiden. Klaus Müller, Präsident der Bundesnetzagentur, spricht davon, dass jetzt die Gaspreissteigerungen aus dem vergangenen Herbst weitergegeben werden. Das sei ein Plus von 30, 50 oder 80 Prozent.

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