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EU-Gericht entscheidet : Neymar gewinnt Markenstreit

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Der brasilianische Fußballer Neymar Bild: dpa

Ein Portugiese sicherte sich im Jahr 2013 die Markenrechte am Namen von Fußballer Neymar. Dagegen klagte der brasilianische Star erfolgreich.

          Der brasilianische Fußballstar Neymar hat einen Rechtsstreit um die Markenrechte an seinem Namen vor dem EU-Gericht gewonnen. Die von einem Dritten angemeldete Marke „Neymar“ sei nichtig, urteilten die Luxemburger Richter am Dienstag. Gegen das Urteil kann innerhalb von gut zwei Monaten noch beim höherrangigen Europäischen Gerichtshof (EuGH) vorgegangen werden.

          Hintergrund des Falls war eine längere Auseinandersetzung zwischen dem brasilianischen Nationalspieler und Profi des französischen Erstligisten Paris Saint-Germain sowie einem Portugiesen. Dieser hatte sich im Jahr 2013 die Markenrechte für „Neymar“ in der EU für Kleidung, Schuhe und Kopfbedeckungen gesichert. Das EU-Gericht kam nun zu dem Schluss, dass der Portugiese die Bekanntheit des Fußballers ausnutzen wollte.

          So hatte auch schon das EU-Markenamt entschieden. Demnach war Neymar im Jahr 2013 – als er aus Brasilien nach Barcelona wechselte – bereits in Europa so bekannt, dass es sich bei der Eintragung wohl nicht um ein Versehen oder einen Zufall handelte. Der Portugiese argumentiert hingegen, dass Neymar erst später in Europa wirklich bekannt wurde. Das Markenamt führte zudem als fraglich an, dass er zeitgleich auch die Marke „Iker Casillas“ eingetragen habe – des spanischen Weltmeister-Torhüters von 2010.

          Mit Neymar da Silva Santos Júnior – so der volle Name des Fußballprofis von Paris Saint-Germain – ist der teuerste Fußballtransfer der Geschichte verbunden. Im Jahr 2017 wechselte er für etwa 222 Millionen Euro vom FC Barcelona nach Frankreich. Sein Jahreseinkommen wird auf einen hohen zweistelligen Millionenbetrag geschätzt.

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