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Rechte an der Champions League : Hoeneß’ Prophezeiung

Ein Sky-Kameramann bei einem Champions-League-Spiel Bild: dpa

Im hart umkämpften Sportrechtemarkt machen immer neue Wettbewerber mit. Nun hat Sky die Fernseh-Rechte an der Champions League verloren. Gewinner ist der FC Bayern.

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          Seit ein paar Wochen ist Uli Hoeneß nicht mehr Präsident des FC Bayern München. Aber eine Prophezeiung aus seiner Amtszeit könnte sich in dem hart umkämpften Sportrechtemarkt nun bewahrheiten: „Vielleicht kommen eines Tages auch Amazon, Apple, Comcast, Disney, Google oder Netflix dazu“, hat Hoeneß im August gesagt. „Wenn die den Fußball für sich entdecken, werden wir noch über ganz andere Beträge reden. Da spielt eine halbe Milliarde, eine Milliarde keine Rolle.“

          Die jüngste Auktion um die Rechte der Fußball-Champions-League hat Hoeneß bestätigt. Zwar sind die Summen (noch) nicht bekannt, mit der sich die Streamingdienste Amazon Prime und Dazn in die europäische Königsklasse eingekauft haben. Aber der Trend ist klar: Das Internetfernsehen gewinnt rasant an Bedeutung, konventionelle Anbieter wie der Bezahlsender Sky geraten unter Zugzwang.

          In dem Milliardenspiel mischen immer neue Wettbewerber mit, und der Fußball-Fan kann im Tarif-Dschungel leicht die Übersicht verlieren: Will er „alle Spiele, alle Tore“ sehen, braucht er schon heute mindestens drei Abonnements. Gewinner sind die Fußball-Vereine, allen voran der FC Bayern, die mehr Geld denn je erhalten.

          Henning Peitsmeier

          Wirtschaftskorrespondent in München.

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