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Inustrie-Ausrüster : Chinesen greifen nach Fuldaer Anlagenbauer FFT

  • Aktualisiert am

Nach Roboterhersteller Kuka hat nun ein weiterer deutscher Anlagenbauer Interesse bei Chinesen geweckt. Bild: dpa

Nach dem Roboterhersteller Kuka könnte ein weiterer deutscher Anlagenbauer nach China verkauft werden. Im Visier haben chinesische Industrie-Ausrüster FFT Produktionssysteme aus Fulda.

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          Nach dem Roboterhersteller Kuka könnte ein weiterer deutscher Anlagenbauer nach China verkauft werden. Für die FFT Produktionssysteme aus Fulda interessierten sich der Industrie-Ausrüster Jiangsi Hagong Intelligent Robot, Shanghai Electric und der deutsch-chinesische Investor AGIC Capital, sagten zwei mit dem Verkaufsprozess vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Als Hersteller von Industrie-Robotern und Automatisierungstechnik könnte Jiangsu Hagong der aussichtsreichste Bieter sein. Der Maschinenbau gehört zu den Branchen, in denen China strategisch zukaufen will.

          FFT stellt Produktionsanlagen für die Auto-, Luftfahrt- und Hausgeräteindustrie her und könnte bis zu 600 Millionen Euro einbringen. Organisiert wird der Verkauf von der Investmentbank Morgan Stanley. Die Firma gehört dem Unternehmer Lutz Helmig, der als Gründer der Helios-Kliniken bekannt geworden war. Er hält auch die Mehrheit am börsennotierten Entwicklungsdienstleister EDAG. FFT hat im Jahr 2015 mit 2200 Mitarbeitern eine Gesamtleistung von 638 Millionen Euro erwirtschaftet.

          Der Verkauf des Augsburger Roboterherstellers Kuka an den chinesischen Hausgerätekonzern Midea hatte für große Diskussionen um einen Ausverkauf deutscher Technologie gesorgt.

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