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Philip Hammond und Greg Clark : Vorkämpfer für einen moderaten Brexit

Philip Hammond (links) und Greg Clark sind die Gemäßigten im hektischen London dieser Tage. Bild: Carl Court/Getty Images

In den Londoner Chaostagen werben Schatzkanzler Philip Hammond und Wirtschaftsminister Greg Clark für einen pragmatischen EU-Austritt. Sie sind konservative Anti-Hardliner. Manche in den eigenen Reihen sehen sie als Feinde.

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          Schrille Brexit-Hardliner wie Boris Johnson und Jacob Rees-Mogg haben es in den Wirren um Großbritanniens EU-Austritt zu internationaler Bekanntheit gebracht. Doch im Chaos, das im Londoner Regierungsviertel Westminster tobt, gibt es auch eine Gegenseite: Politiker, die beharrlich warnen, das Land dürfe beim Brexit nicht die Sicherung von Wohlstand und Arbeitsplätzen aus dem Blick verlieren. Man könnte sie die Anti-Hardliner nennen – und in der Regierung sind Schatzkanzler Philip Hammond und Wirtschaftsminister Greg Clark die wohl hartnäckigsten Mahner.

          Marcus Theurer
          Redakteur in der Wirtschaft der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Die beiden konservativen Politiker und Vorkämpfer für einen moderaten Brexit wissen, dass sie auf dünnem Eis unterwegs sind. Die Parteibasis und Funktionäre der britischen Torys draußen im Land sind zutiefst euroskeptisch. Brexit-Ultras wie Rees-Mogg und Johnson sind in diesen Kreisen Superstars. Hammond und Clark gelten dagegen vielen als Defätisten oder gar Feinde in den eigenen Reihen. Das Klima ist vergiftet: Am Mittwochabend wurde Clark in einer Fernsehdebatte zum Rücktritt aufgefordert – von einer Abgeordneten seiner eigenen Partei.

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