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FAZ Plus Artikel Mehr Umverteilung : Grüne Kinderliebe

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Jugendliche üben Programmieren auf der Didacta in Köln. Bild: dpa

Für den Klimaschutz ist den Grünen nichts zu teuer. Mit demselben Anspruch nehmen sie sich nun die Sozialpolitik vor – dabei ist der beste Armutsschutz für Kinder ein anderer.

          Dass den Grünen für Klimaschutz nichts zu teuer ist, hat sie viele Jahre Stimmen gekostet. Doch nun scheinen sie fast ein Viertel der Wähler im deutschen Wohlstandsland davon überzeugt zu haben, dass beim Klimaschutz das Rechnen im Grunde moralisch unzulässig ist.

          Mit demselben Anspruch nehmen sich die Grünen jetzt die Sozialpolitik vor: Auch hinter ihrem nun vorgestellten Konzept einer „Kindergrundsicherung“ steht der Gedanke, dass niemand dagegen sein kann, wenn der Staat (noch) mehr Geld zugunsten „unschuldiger“ Kinder umverteilt.

          Die grüne Kinderliebe soll den Steuerzahlern jährlich 10 Milliarden Euro zusätzlich wert sein. Überdurchschnittlich profitieren würden vom neuen grünen Kindergeldsystem vor allem Hartz-IV-Haushalte, also Langzeitarbeitslose und Geringverdiener sowie Alleinerziehende – mit monatlichen Leistungen bis 503 Euro. Familien bis weit in die Mittelschicht sollen zumindest nicht schlechter gestellt werden als derzeit. Von einem Familieneinkommen von 148000 Euro an halten die Grünen Abzüge für hinnehmbar, auch wenn dies womöglich gegen die Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts verstoßen könnte.

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          Heike Göbel

          Verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, zuständig für „Die Ordnung der Wirtschaft“.

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