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HSH-Nordbank : Frühere HSH-Nordbank verklagt Italien

Die HSH Nordbank hat ihren Namen in Hamburg Commercial Bank geändert. Bild: dpa

In Kalabrien soll die einstige Landesbank in die Klauen der Mafia geraten sein – jetzt nimmt der Fall eine unerwartete Wende.

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          Der Fall hatte viel Aufsehen erregt, denn er hatte das Zeug zu einem wirtschaftlichen Krimi. Mit rund 225 Millionen Euro finanzierte die frühere Landesbank von Hamburg und Schleswig-Holstein, die HSH Nordbank, im Jahr 2006 einen Windpark in Kalabrien. Doch das Projekt im Küstenort Isola di Capo Rizzuto wurde für das Institut zu einem hochgradig peinlichen Debakel.

          Christian Müßgens
          Wirtschaftskorrespondent in Hamburg.
          Marcus Jung
          Redakteur in der Wirtschaft.

          Nachdem Ermittler in Italien Verbindungen des Vorhabens zu einem örtlichen Mafia-Clan sahen, wurde der Park im Jahr 2012 beschlagnahmt. Die Nordbank, die nach ihrer Privatisierung vor gut einem Jahr Hamburg Commercial Bank (HCOB) heißt, hat ihren Kredit dem Vernehmen nach fast komplett abgeschrieben. Aber jetzt sieht sie offenbar eine Chance, um doch noch einen Teil des Geldes zurückzubekommen.

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