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Wettbewerbsrecht : Freie Händler scheitern vor EuGH mit Klage gegen Kia

  • Aktualisiert am

Im Handel mit Ersatzteilen gibt es Streit. Bild: EPA

Das Geschäft mit Ersatzteile für Fahrzeuge ist ein Milliardenmarkt. Nun sind freie Händler vor dem EuGH mit dem Versuch gescheitert, den Wettbewerb auszuweiten. Aus EU-Recht lässt sich kein Anspruch herleiten, erklärten die Richter.

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          Autohersteller müssen freien Ersatzteilhändlern nicht umfassende Informationen bereitstellen. Das hat der Europäische Gerichtshof (EuGH) am Donnerstag entschieden. Eine Diskriminierung von unabhängigen Ersatzteilhändlern und Werkstätten gegenüber Vertragsbetrieben liege nicht vor, befanden die Luxemburger Richter.

          Damit ist der Gesamtverband Autoteile-Handel (GVA) mit einer Grundsatzklage gegen den südkoreanischen Autohersteller Kia gescheitert. Der Verband hatte Kia stellvertretend vorgeworfen, den Wettbewerb auf dem Ersatzteilmarkt zu behindern. Elektronische Datenbanken würden etwa nur unzureichend zur Verfügung gestellt - zum Nachteil der Kunden, die für Ersatzteile und Reparaturen zu hohe Preise zahlten (Rechtssache C-527/18).

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