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Geplante Frauenquote : Wer bald Frauen in den Vorstand berufen muss

Spitzenmanagerinnen in deutschen Vorständen (v.l.n.r.): Belen Garijo (Merck), Ilka Horstmeier (BMW) und Hiltrud Werner (Volkswagen) Bild: B. Hartung, BMW, dpa, EPA, Bloomberg

Die geplante Einführung einer Frauenquote in Vorständen stößt im Wirtschaftsflügel der Union auf Protest. Fast 30 Unternehmen könnten sich derweil schon auf die Suche machen.

          3 Min.

          Die von der Koalition am Freitagabend beschlossene Frauenquote in den Vorständen von Großunternehmen wird nach Aussagen des Justizministeriums für rund 70 Unternehmen gelten, rund 30 davon haben bislang noch keine Frau im Vorstand. Kern des Kompromisses ist, dass börsennotierte Aktiengesellschaften mit mehr als 2000 Mitarbeitern (in denen daher auch schon die paritätische Mitbestimmung gilt) künftig mindestens eine Frau in den Vorstand berufen müssen, wenn im Vorstand mehr als drei Personen sitzen. Die Regelung soll aber erst greifen, wenn es zu einer Neubesetzung kommt, so dass kein Unternehmen gezwungen wird, männliche Vorstände wegen der Neuregelung zu entlassen – für bestehende Vorstände gelte sozusagen „Bestandsschutz“, heißt es etwas spöttisch von Seiten der Befürworter der Neuregelung.

          Tillmann Neuscheler

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Zwar ist der Frauenanteil in den Vorständen der deutschen Unternehmen in den vergangen Jahren schon gestiegen, allerdings sehr unterschiedlich in den verschiedenen Börsensegmenten. Die stark von der Öffentlichkeit beachteten Dax-30-Unternehmen haben den Frauenanteil in ihren Vorständen in den vergangenen Jahren immerhin auf durchschnittlich rund 14 Prozent gesteigert.

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