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Saarland und Rheinland-Pfalz : Französischer Bahnstreik betrifft auch deutsche Fahrgäste

  • Aktualisiert am

Stillstand in Marseille: Züge der staatlichen Eisenbahngesellschaft SNCF im Bahnhof von Saint Charles Bild: dpa

Der Bahnstreik in Frankreich könnte noch über den Juni hinaus andauern. Schon jetzt betrifft er Kunden im Grenzgebiet – auch am Montag sind Ausfälle wahrscheinlich.

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          Der Streik von Beschäftigten der französischen Bahngesellschaft SNCF hat auch Auswirkungen auf den grenzüberschreitenden Regionalverkehr ins Saarland und nach Rheinland-Pfalz. Nach Informationen der Deutschen Bahn fielen am Sonntag Regionalexpresse (RE) zwischen Metz und Trier sowie zwischen Saarbrücken und Trier aus.

          Betroffen waren der RE 16 von Metz-Ville nach Trier (Abfahrt 17.42 Uhr) und von Trier nach Metz-Ville (Abfahrt 19.42 Uhr) sowie der RE 18 von Saarbrücken nach Metz (Abfahrt 14.21 Uhr) und von Metz nach Saarbrücken (Abfahrt 22.38 Uhr). Auf der Strecke Saarbrücken-Metz fallen demnach noch bis Montag, 10 Uhr, alle Züge aus. Es gebe keinen Ersatzverkehr.

          Nach Angaben der Saarbahn fallen vermutlich von Montag, 21 Uhr, an auch die Züge zwischen den Grenzorten Hanweiler und Sarreguemines aus.

          Der Streik der französischen Eisenbahner richtet sich gegen eine von der Regierung angekündigte Bahnreform. Die Gewerkschaften hatten Anfang der Woche eine lange Streikwelle eingeläutet: Sie wollen immer im Wechsel zwei Tage streiken und drei Tage arbeiten, möglicherweise bis über den Monat Juni hinaus.

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