Frankreich : Warnungen vor deutscher Hegemonie
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„Aus Respekt vor der Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank sollte man sich künftig aller Forderungen positiver oder negativer Natur an die Adresse der EZB enthalten.“ Dies sagte der französische Präsident Nicolas Sarkozy am Donnerstag beim Gipfeltreffen mit Angela Merkel und Mario Monti in Straßburg. Was nach deutsch-französischem Konsens zur Rolle der EZB in der Euro-Krise klang, ist freilich keiner: „Wir sind überzeugt, dass die EZB keine andere Wahl hat als zu intervenieren“, ließ sich am Freitag ein Berater von Sarkozy im regierungsnahen „Figaro“ zitieren. Die französische Führung will weiterhin eine unbegrenzte Intervention der EZB - oder zumindest deren Ankündigung -, und Deutschland ist dagegen.
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