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Spannungen mit Russland : Frankreich schließt Handelsvertretung in Moskau

  • Aktualisiert am

Signale der Entspannung? Emmanuel Macron und Wladimir Putin Bild: Reuters

Einer der wichtigsten Handelspartner Russlands schließt eine öffentliche Einrichtung in Moskau. Dabei hatte Putin zuletzt angedeutet, dass sich die Beziehung zu Frankreich entspannt.

          Wegen politischer Spannungen mit Russland schließt Frankreich eine wichtige Handelsvertretung in Moskau. Das teilte die französische Botschaft in der russischen Hauptstadt am Montag mit. Die Arbeitsbedingungen für Business France, eine öffentliche französische Einrichtung zur Wirtschaftsförderung, hätten sich in den vergangenen Monaten massiv verschlechtert, hieß es.

          Die Botschaft nannte illegale Beschlagnahmungen auf einem Bankkonto als Beispiel. Zudem sei der Direktor von Business France ausgewiesen worden. Medienberichten zufolge musste er im Zusammenhang mit dem Fall des in Großbritannien vergifteten Ex-Agenten Sergej Skripal das Land verlassen. Westliche Staaten und Russland hatten im März gegenseitig Dutzende Diplomaten des Landes verwiesen.

          Frankreich ist neben Deutschland einer der wichtigsten EU-Handelspartner für Russland. Erst am Sonntag hatte Präsident Emmanuel Macron den russischen Staatschef Wladimir Putin am Rande des Endspiels der Fußball-Weltmeisterschaft getroffen. Dabei hatte Putin von Signalen der Entspannung zwischen Moskau und Paris gesprochen.

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