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Frankfurter Flughafen : Gewerkschaft der Flugsicherung will bis Freitag streiken

  • Aktualisiert am

Gestrandete Passagiere am Frankfurter FLughafen am Montag Bild: dpa

Am Frankfurter Flughafen wird der Streik der Vorfeldbeschäftigten abermals verlängert. Die Gewerkschaft der Flugsicherung will jetzt bis Freitagabend 23 Uhr streiken.

          Die Gewerkschaft der Flugsicherung (GdF) verlängert den Streik ihrer etwa 200 sogenannten Vorfeldbeschäftigten am Frankfurter Flughafen abermals. Der Ausstand solle jetzt bis Freitagabend 23.00 Uhr dauern, teilte die GdF am Dienstagmorgen mit.

          Erst am Montag hatte die GdF angekündigt, einen 24-Stunden-Streik auf 48 Stunden auszudehnen. Bis Montagnachmittag wurden 240 der 1.250 für Montag vorgesehenen Flüge gestrichen, das entspricht etwa 20 Prozent. Dennoch laufe der Betrieb „geregelt und mit einer guten Pünktlichkeitsquote“, teilte Fraport mit. Vorrang hätten Langstreckenflüge. Die Gewerkschaft verlangt hohe Lohnzuschläge für die Lotsen und Kontrolleure auf dem Vorfeld.

          Fraport hält die Forderungen für überzogen und wirft der Gewerkschaft eine „starrsinnige Haltung“ vor. Die knapp 200 Vorfeld-Beschäftigten in Frankfurt hatten bereits am vergangenen Donnerstag und Freitag gestreikt und den Flugverkehr teilweise lahmgelegt. Hunderte Flüge fielen aus.

          Die GdF will mit dem Arbeitskampf ihre Tarifforderungen durchsetzen. Diese brächten nach Angaben von Fraport für einzelne Beschäftigte bis zu 70 Prozent höhere Gehälter. Um die Auswirkungen des Streiks der Vorfeldlotsen, Einweiser und Disponenten abzufedern, hatte Fraport eigens Mitarbeiter geschult, die deren Aufgaben übernommen haben.

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