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Fotorevolution 2.0 : Zwei Billionen Bilder

Vorsicht Kamera: Touristen an der Villa d’Este in Italien Bild: Daniele Mattioli / Anzenberger

Die Menschen weltweit fotografieren mehr als je zuvor. Davon profitiert allerdings nicht die traditionsreiche Fotobranche – Gewinner sind Internetkonzerne. Was heißt das für die Fotografie?

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          Klein und leicht zu bedienen sollte sie sein. Als Oskar Barnack, der Entwicklungschef der Wetzlarer Leitz-Werke, kurz nach dem Ersten Weltkrieg seine Pläne für einen Fotoapparat umsetzte, revolutionierte er die Fotografie. Mit dem handlichen Apparat konnte man überall fotografieren. Anders als die alten gigantischen Plattenkameras war die Leica ein Gerät zum Immer-Dabeihaben. Mit ihr gelangen lebensnahe und schnelle Schnappschüsse, von denen die Generation vorher nur träumen durfte.

          Stephan Finsterbusch

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Thiemo Heeg

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Hundert Jahre später ist eine zweite Fotorevolution im Gange. Auch heute kann man seine Kamera immer dabeihaben. Und die meisten Menschen haben sie immer dabei. Binnen einer Stunde werden inzwischen mehr Bilder geschossen als früher in einem ganzen Jahrzehnt. 2018 dürften es erstmals mehr als zwei Billionen sein. Auf jeden Erdbewohner kommen also rechnerisch 270 Bilder je Jahr.

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