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Forscher zu Virus-Ausbreitung : „Deutschland muss jetzt aggressive Maßnahmen ergreifen“

Berufsverkehr in Tokio Bild: dpa

Der Coronavirus zwingt uns, die Globalisierung zu überdenken, sagt Komplexitätsforscher Bar-Yam. China habe die Welt mit seinem Vorgehen vor Schlimmerem bewahrt.

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          Herr Yaneer Bar-Yam, wie gefährlich ist der Corona-Virus?

          Winand von Petersdorff-Campen
          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Rund jeder fünfte Krankheitsfall ist ernst, jeder fünfzigste ist tödlich. Und die Krankheit breitet sich sehr schnell aus. Mitte Januar hatte China rund 20 Krankheitsfälle. Bei der Ausbreitungsgeschwindigkeit hätte China fünf Wochen später rund 100 Millionen infizierte Personen gehabt, wenn das Land nicht so drastische Maßnahmen ergriffen hätte.

          Ist der Corona-Virus in den Folgen mit Sars oder Ebola vergleichbar?

          Jede diese Krankheiten hat ihre Eigenheiten, was die Übertragung, die Schwere der Krankheit und die Todesfälle angeht. Sie sind deshalb nicht gut zu vergleichen. Vergangene Erfahrungen sind kein Ratgeber bei extremen Ereignissen.

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