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Flugticketsteuer : Luftverkehrsabgabe bringt fast 1 Milliarde Euro ein

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Seit 2011 müssen Fluggesellschaften für jeden Fluggast eine Ticketsteuer entrichten. Den Airlines gefällt das nicht. Der Staat freut sich trotzdem über gestiegene Steuereinnahmen.

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          Die Flugticketsteuer hat dem Staat im vergangenen Jahr fast eine Milliarde Euro eingebracht. 983 Millionen Euro seien laut Steueranmeldung der Fluggesellschaften angefallen. Das teilte am Dienstag das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mit.

          Die Airlines mussten für rund 79 Millionen Passagiere die Ticketsteuer zahlen, wie die Statistiker mitteilten. Für die allermeisten (83 Prozent) fiel demnach der niedrigste Satz von 7,50 Euro an, für vier Prozent der mittlere Satz von 23,43 Euro und für 13 Prozent der höchste Satz von 42,18.

          Die Luftverkehrsabgabe gilt seit 2011. Sie fällt pro Fluggast bei Flügen an, die in Deutschland starten. Je nach Entfernung beträgt sie 7,50 bis 42,18 Euro je Flugticket, einschließlich Mehrwertsteuer sind es 8,93 bis 50,19 Euro.

          Im Vorjahr hatten die Fluggesellschaften noch 950 Millionen Euro angemeldet. Daraus resultiert im Jahresvergleich ein Plus von 33 Millionen Euro für die Staatskasse.

          Die deutschen Airlines beschweren sich angesichts wachsender Konkurrenz heftig über die Abgabe und fordern deren Abschaffung. Die Bundesregierung rechtfertigt die Steuer mit ihrem „umweltpolitischen Lenkungszweck“ im Kampf gegen eine hohe Kohlenstoffdioxidbelastung.

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