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Fluchtursachen : Flüchtlinge, bleibt zu Hause!

Flüchtlinge arbeiten im Irak an einer Natursteineinfriedung für eine neue Gemeinschaftsfläche. Bild: GIZ/Thomas Imo

Mit viel Geld und Einfallsreichtum hält die Bundesregierung Flüchtlinge aus Deutschland fern. Sie schafft Zehntausende Jobs für sie – im Ausland. Und das wirkt.

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          Wer über Flüchtlinge und Asylpolitik redet, wird sich meist binnen kürzester Zeit mit irgendjemandem streiten. Das ist in privaten Runden nicht anders als im politischen Berlin, wo die Sondierer von Union und SPD heftig um den Familiennachzug und eine generelle Obergrenze für Flüchtlinge gerungen haben. Wer sich mehr Harmonie wünscht, hat aber auch eine Chance. Er muss fordern, die „Fluchtursachen zu bekämpfen“. Damit kann man nichts falsch machen. Die Forderung klingt so gut, darauf konnten sich selbst die Sondierer sofort einigen. Trotzdem wissen nur wenige, was damit konkret gemeint ist.

          Christoph Schäfer

          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaft und Finanzen Online.

          In der Praxis ist die Bekämpfung der Fluchtursachen aber schon in vollem Gange. Sie hat auch schon zu ungewöhnlichen Maßnahmen geführt. Wer hätte es etwa für möglich gehalten, dass ein syrischer Flüchtling auf Kosten der deutschen Steuerzahler in Jordanien fürs Müllsammeln bezahlt wird?

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