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Fitness First : Nicht fit genug

  • -Aktualisiert am

Der Fitness-Markt ist ein Wachstumsmarkt. Das jedenfalls predigt die Beratungsgesellschaft Deloitte Jahr für Jahr. Fast 2,2 Millionen Deutsche sind demnach Mitglied in einem Fitnessclub, und ihre Zahl steigt weiter. Aber das heißt noch lange nicht, dass jedes Studio am richtigen Standort steht.

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          Der Fitness-Markt ist ein Wachstumsmarkt. Das jedenfalls predigt die Beratungsgesellschaft Deloitte Jahr für Jahr. Fast 2,2 Millionen Deutsche sind demnach Mitglied in einem Fitnessclub, und ihre Zahl steigt weiter. Aber das heißt noch lange nicht, dass jedes Studio am richtigen Standort steht.

          Während der deutsche Marktführer McFit mit seinem Discountangebot auch in kleineren Städten eine Halle an der Ausfallstraße findet, in der genügend Menschen ihre Muskeln stählen wollen, braucht der im oberen Preissegment angesiedelte Konkurrent Fitness First Standorte, die in der Nähe vieler gut bezahlter Arbeitsplätze liegen.

          Aus der Historie heraus - das Unternehmen hieß hierzulande bis 2009 Fitness Company - war Fitness First bislang aber auch an vielen Orten, an denen es nicht genügend zahlungskräftige Kunden gibt. Jetzt setzt Geschäftsführer Stefan Tilk den Rotstift an und verringert die Zahl seiner Clubs um fast 20 Prozent.

          Gut zwei Jahre lang hat er versucht, diese Studios profitabel zu machen. Mehr Zeit konnte Tilk sich wohl nicht lassen. Denn der Gesamtkonzern soll an die Börse gehen, und eine große Zahl unprofitabler Studios käme bei Investoren gar nicht gut an.

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