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F.A.Z. exklusiv : Finanzminister Scholz verteidigt den Mietendeckel

  • Aktualisiert am

Bundesfinanzminister Olaf Scholz Bild: Frank Röth

Die rot-rot-grüne Berliner Landesregierung plant, die Mieten für fünf Jahre einzufrieren. Olaf Scholz sagt, was er der Idee abgewinnen kann – und wieso sie keine langfristige Lösung ist.

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          Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat Verständnis für die Pläne der rot-rot-grünen Berliner Landesregierung gezeigt, die Mieten für fünf Jahre einzufrieren. „Man muss über solche Maßnahmen jedenfalls mal nachdenken, um den überhitzten Wohnungsmarkt zu dämpfen“, sagte Scholz während eines Redaktionsbesuchs in Frankfurt.

          Die meisten Menschen, auch aus der Mittelschicht, könnten nicht mehr als acht Euro kalt je Quadratmeter bezahlen. „Wenn wir nicht Verhältnisse wie in  London wollen, wo selbst Anwälte und Ärzte in Wohngemeinschaften leben, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können, müssen wir dagegen etwas unternehmen“, sagte der SPD-Politiker weiter.

          Langfristig könne man die Situation auf dem Wohnungsmarkt aber nur entschärfen, wenn man das Angebot erhöhe: Den Staat sieht er in der Pflicht, mehr Bauland auszuweisen und das Baurecht den Erfordernissen der heutigen Städte anzupassen.

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