https://www.faz.net/-gqe-9nwmh

F.A.Z. exklusiv : Finanzminister Scholz verteidigt den Mietendeckel

  • Aktualisiert am

Bundesfinanzminister Olaf Scholz Bild: Frank Röth

Die rot-rot-grüne Berliner Landesregierung plant, die Mieten für fünf Jahre einzufrieren. Olaf Scholz sagt, was er der Idee abgewinnen kann – und wieso sie keine langfristige Lösung ist.

          Bundesfinanzminister Olaf Scholz (SPD) hat Verständnis für die Pläne der rot-rot-grünen Berliner Landesregierung gezeigt, die Mieten für fünf Jahre einzufrieren. „Man muss über solche Maßnahmen jedenfalls mal nachdenken, um den überhitzten Wohnungsmarkt zu dämpfen“, sagte Scholz während eines Redaktionsbesuchs in Frankfurt.

          Die meisten Menschen, auch aus der Mittelschicht, könnten nicht mehr als acht Euro kalt je Quadratmeter bezahlen. „Wenn wir nicht Verhältnisse wie in  London wollen, wo selbst Anwälte und Ärzte in Wohngemeinschaften leben, weil sie sich keine eigene Wohnung leisten können, müssen wir dagegen etwas unternehmen“, sagte der SPD-Politiker weiter.

          Langfristig könne man die Situation auf dem Wohnungsmarkt aber nur entschärfen, wenn man das Angebot erhöhe: Den Staat sieht er in der Pflicht, mehr Bauland auszuweisen und das Baurecht den Erfordernissen der heutigen Städte anzupassen.

          Weitere Themen

          Der Astra kehrt nach Rüsselsheim zurück

          Opel : Der Astra kehrt nach Rüsselsheim zurück

          Der Autohersteller Opel und seine französische Muttergesellschaft verlagern die Produktion des Kompaktwagens ins hessische Stammwerk. Vom Jahr 2021 an soll er dort vom Band laufen.

          Kampf gegen den Dampf Video-Seite öffnen

          San Francisco : Kampf gegen den Dampf

          Nicht nur das Rauchen, auch die Herstellung von E-Zigaretten wird in San Francisco verboten. Eine schwierige Situation für die Ortsansässigen wie Juul Labs, einer der größten Hersteller von E-Zigaretten.

          Topmeldungen

          Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer im Gespräch mit Klimaaktivistinnen

          „Volkseinwand“ : Warum vertritt die Volksvertretung nicht das Volk?

          Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer will seinen Bürgern ermöglichen, beschlossene Gesetzentwürfe durch Volksabstimmungen zu verhindern. Das hätte gravierende Auswirkungen auf den Landtag – aber auch auf die Bundespolitik.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.