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Feinstaub-Fachmann im Gespräch : „Viele Masken sind nicht sauber geprüft“

  • -Aktualisiert am

Maximilian Weiß Bild: Michael Kretzer

Werden Viren wirklich abgehalten? Maximilian Weiß, der mit seinem Unternehmen feinste Partikel misst, ist skeptisch: „Wir glauben an eine Sicherheit, die es gar nicht gibt.“

          2 Min.

          Maximilian Weiß ist Geschäftsführer der Palas GmbH in Karlsruhe, die mit knapp 70 Beschäftigten Geräte zur Messung feinster Partikel, zum Beispiel Feinstaub, herstellt. Sie kommen unter anderem im Straßenverkehr zum Einsatz. Seit kurzem misst Palas auf eigenen Prüfständen auch die Viren-Durchlässigkeit von Gesichtsmasken.

          Uwe Marx

          Redakteur in der Wirtschaft.

          Lassen sich Viren genauso messen wie Feinstaub?

          Im Grunde ja. Es geht darum, ob oder wie stark Masken Partikel zurückhalten. Aber es ist anspruchsvoller, weil es sich bei Viren um Nanopartikel handelt.

          Was bedeutet das?

          Viren sind kleinste Partikel, sie bewegen sich um 100 Nanometer herum, wiegen so gut wie nichts und werden von einfachen Masken wesentlich schlechter zurückgehalten als grobe Feinstaubpartikel oder Tröpfchen. Es ist schwieriger, sie zu messen – aber nicht unmöglich. Bakterien zum Beispiel sind viel größer.

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