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Kampf gegen die Pandemie : „In den Kliniken stehen Tausende Betten leer“

In der Corona-Krise wurden viele neue Intensivbetten geschaffen wie hier in Viersen, andere Betten dagegen bleiben leer. Bild: dpa

Der Corona-Ansturm bleibt bislang aus. Deshalb will der Präsident der Deutschen Krankenhausgesellschaft, Gerald Gaß, wieder mehr Patienten aufnehmen, die nicht mit dem Coronavirus infiziert sind. Die Kliniken seien flexibel genug.

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          Herr Gaß, Ärzte und Pflegepersonal in einigen Praxen und Krankenhäusern arbeiten in der Corona-Krise bis zum Anschlag. Erstaunlicherweise gibt es aber auch immer mehr gegenteilige Fälle, wo die Belegschaft Däumchen dreht. Woran liegt das?

          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin

          Viele Krankenhäuser haben planbare, nicht lebensnotwendige Operationen aufgeschoben. Dies betrifft beispielsweise Operationen an der Hüfte oder an Kniegelenken. Viele Kliniken melden inzwischen Belegungsrückgänge in der Größenordnung von 30 Prozent und mehr.

          Die Patientenbeauftragte der Bundesregierung berichtet außerdem, dass sich normale Patienten nicht zum Arzt trauen aus Angst, sich mit dem Coronavirus anzustecken. Die Politik hat die elektiven, also aufschiebbaren Eingriffe verschoben, um Betten für Corona-Patienten freizuhalten. Ist der Andrang wie berechnet eingetreten?

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