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Neuer Generalsekretär : FDP will wieder Wirtschaftspartei sein

Volker Wissing soll die Wirtschaftskompetenz der FDP stärken. Bild: dpa

Die FDP will ihre wirtschaftliche Kompetenz stärker zeigen. Der neue Generalsekretär Volker Wissing soll das Gesicht für diesen Kurs sein. In Rheinland-Pfalz lief für „Mr. Wirtschaft“ aber nicht alles glatt.

          4 Min.

          Ihren Ruf als unangefochtene Partei der Wirtschaft hat die FDP schon lange verloren. Nach dem Ausstieg aus den Koalitionsverhandlungen im Jahr 2017 wandten sich viele Unternehmer enttäuscht ab. Martin Brudermüller, Vorstandschef des Chemieriesen BASF etwa, gehört heute dem Wirtschaftsbeirat der Grünen an, nicht dem Wirtschaftsforum der FDP. Auch Förderer der Partei wie der Unternehmer Lutz Helmig wurden zuletzt deutlich: „Der FDP fehlt das Fachwissen, und das kann sich eine Partei der Marktwirtschaft auf Dauer nicht erlauben“, sagte der FDP-Großspender der Frankfurt Allgemeinen Sonntagszeitung.

          Bernd Freytag
          Wirtschaftskorrespondent Rhein-Neckar-Saar mit Sitz in Mainz.
          Christian Geinitz
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin
          Johannes Pennekamp
          Verantwortlicher Redakteur für Wirtschaftsberichterstattung, zuständig für „Die Lounge“.

          Gut ein Jahr vor der Bundestagswahl und mitten in der tiefsten Rezession seit dem Zweiten Weltkrieg versucht die Partei, ihre einstige Kernklientel nun zurückzugewinnen. Durch den Wechsel im Amt des Generalsekretärs zum rheinland-pfälzischen Wirtschaftsminister Volker Wissing und einen stark auf Wirtschaftspolitik ausgerichteten Leitantrag für den anstehenden Bundesparteitag will die FDP ihr Profil schärfen.

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