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Christian Lindner im Interview : „Die FDP würde die Staatsfinanzen nicht den  Grünen überlassen“

Stünde als Finanzminister bereit: Der FDP-Vorsitzende Christian Lindner in seinem Berliner Büro. Bild: © Andreas Pein

Wer will, dass die Union ihre finanziellen Versprechen einhält, muss die FDP an der Regierung beteiligen – so die selbstbewusste Botschaft des FDP-Chefs im F.A.Z.-Gespräch. Schwarz-Grün sei „Lakritz mit Spinat“.

          7 Min.

          Wenn die FDP Glück hat, ist sie in drei Monaten da, wo sie vor vier Jahren stand. Und dann?

          Heike Göbel
          Verantwortliche Redakteurin für Wirtschaftspolitik, zuständig für „Die Ordnung der Wirtschaft“.
          Manfred Schäfers
          Wirtschaftskorrespondent in Berlin.

          Unser Ziel ist Regierungsverantwortung. Ich halte es für nahezu sicher, dass der Auftrag zur Regierungsbildung an die CDU geht. Mit Armin Laschet und Friedrich Merz zu verhandeln hätte einen anderen Charakter als mit Angela Merkel und Peter Altmaier. Deshalb ist unser Wahlziel, so stark zu werden, dass es keine schwarz-grüne Mehrheit gibt. Die Union müsste sonst Kompromisse nach links eingehen, Schwarz-Grün wäre Lakritz mit Spinat. Die FDP könnte dagegen Beiträge für eine Politik der Mitte mit wirtschaftlicher Vernunft und Freiheit leisten.

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