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FAZ.NET-Spezial : Bei der EZB-Strategie bleibt fast alles beim alten

  • Aktualisiert am

Strategischer Kopf: Otmar Issing Bild: AP

Die Europäische Zentralbank hat die Überprüfung ihrer Strategie beendet. Das für konservative Notenbanker nicht so überraschende Ergebnis: Es ändert sich fast nichts.

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          Es bleibt fast alles beim alten. Das ist das Ergebnis der monatelangen Überprüfung der geldpolitischen Strategie durch die Europäische Zentralbank (EZB). Mit den kleinen Änderungen präzisiert die EZB die ohnehin schon von ihr verfolgte Strategie.

          Die EZB signalisiert, daß sie keine lockerere Geldpolitik betreiben will, denn sie behält ihre Definition der Preisniveaustabilität bei. Als Preisniveaustabilität versteht die EZB unverändert eine Inflationsrate, die auf mittlere Sicht unter zwei Prozent liegt.

          Auch die umstrittene Zwei-Säulen-Strategie bleibt erhalten. EZB-Chefvolkswirt Otmar Issing bezeichnete sie als das „Gütezeichen“ der EZB. Freilich wird in der Kommunikation nach außen die (bisher zweite) Säule prominenter gewichtet: Die Preisanalyse auf Basis realwirtschaftlicher Daten rückt in den monatlichen Pressekonferenzen vor die monetäre Analyse (die bislang erste Säule).

          Aufgeben will die EZB die formale jährliche Festlegung eines Referenzwerts für das Wachstum der Geldmenge M3. Diese „zeitlose“ Kennziffer werde man nur noch bei Bedarf anpassen, sagte Issing.

          FAZ.NET hat die Diskussion um die EZB-Strategie in den vergangenen Monaten mit Umfragen, Hintergründen und Analysen begleitet. Diese Beiträge finden Sie rechts.

          Weitere Hintergründe rund um die EZB finden Sie im

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