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Tausende offene Stellen : Fachkräftemangel ist „Mega-Thema“ für Handwerk

  • Aktualisiert am

Auszubildende arbeiten an einer Werkbank. Bild: dpa

In deutschen Handwerksbetrieben sind rund 25.000 Stellen unbesetzt. Für die Branche ist das ein drängendes Problem. Sie fordert die Politik zum Handeln auf.

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          Das Handwerk sieht den Fachkräftemangel als eines der drängendsten Probleme der Branche. „Ein Mega-Thema, wir haben einen enormen Bedarf“, sagte der Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH), Holger Schwannecke, am Montag auf der Frühjahrskonferenz in Chemnitz.

          Im Vorjahr blieben bundesweit 17.000 Lehrstellen unbesetzt, insgesamt gibt es rund 25.000 offene Stellen im Handwerk. Mit Imagekampagnen, Beratungsprogrammen und Workshops sowie auf Messen versucht das Handwerk gegenzusteuern. Schwannecke forderte die Politik zudem auf, der beruflichen Ausbildung die gleiche Aufmerksamkeit wie der akademischen zu schenken.

          Nach Einschätzung des Deutsche Gewerkschaftsbundes (DGB) reichten allerdings Kampagnen nicht aus, um die Lage zu verbessern. „Ohne mehr Tarifbindung und bessere Arbeitsbedingungen wird eine Ausbildung im Handwerk auch in Zukunft nicht attraktiver werden“, sagte Vorstandsmitglied Stefan Körzell.

          Bis zum Dienstag diskutieren die Chefs der 53 Handwerkskammern auf dem Deutschen Handwerkskammertag (DHKT) in Chemnitz über aktuelle Entwicklungen ihrer Branche, darunter auch über die geforderte Rückkehr zur Meisterpflicht.

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