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Gastbeitrag : Für eine neue Geldpolitik der EZB

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Die Europäische Zentralbank in Frankfurt Bild: dpa

Für die Zeit nach der Corona-Krise ist ein Signal für eine Zinswende nötig, finden Edmund Stoiber, Peer Steinbrück, Wolfgang Clement, Günther Oettinger, Hans-Werner Sinn, Franz-Christoph Zeitler, Kurt Faltlhauser und Marcus Vitt.

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          „The Euro actually belongs to all of us … So we need to hear from you ... Please share your ideas and concerns with us.“

          Christine Lagarde, EZB-Präsidentin, am 24. Februar 2020

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          Die Coronavirus-Krise hat die Welt derzeit im Griff. Es handelt sich hierbei primär um eine Angebotskrise, der man mit einer Nachfragepolitik wenig beikommen kann. Die Europäische Zentralbank (EZB) ist deshalb nicht gefordert. Ihre Beschlüsse vom 12. März haben gezeigt, dass sie im Gegensatz zu anderen Notenbanken, wie der amerikanischen Fed, keine Handlungsoptionen für weitere Zinssenkungen mehr hat. Wie Präsidentin Lagarde zu Recht ausgeführt hat, ist es auch nicht Aufgabe des Eurosystems, Zinsunterschiede zu verringern. Ein weiteres Absinken des Negativzinses für Einlagen würde die Liquidität der Kreditinstitute weiter verteuern und die Widerstandskraft des Bankensystems bei krisenbedingten Kreditausfällen schwächen.

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