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F.A.Z. Exklusiv : Deutsche Wirtschaft meidet Start-ups

  • -Aktualisiert am

160 Millionen Dollar bekam N26 unter anderem von Tencent: Bedruckte Teppiche im Berliner Büro Bild: Andreas Pein

Wirtschaftsminister Altmaier wünscht sich ein deutsches Google. Doch Gründer finden hierzulande kaum Kapitalgeber – im Ausland dagegen schon. Das zeigt eine neue Studie der Unternehmensberatung EY.

          Wenn Bundeswirtschaftsminister Peter Altmaier (CDU) über die Zukunft der deutschen Wirtschaft redet, dann fällt immer wieder ein Name: DeepL, ein Kölner Start-up, das mit Hilfe von Künstlicher Intelligenz bessere Übersetzungen anbieten will als die von Google oder Microsoft. Das Wissen solcher Unternehmen müsse unbedingt in Deutschland oder zumindest in Europa gehalten werden, lautet Altmaiers Credo. Bei DeepL ist es jedoch zum Teil schon weg: Kürzlich ist die amerikanische Beteiligungsgesellschaft Benchmark bei den Kölnern eingestiegen.

          Julia Löhr

          Wirtschaftskorrespondentin in Berlin.

          Seit Jahren wird in Deutschland beklagt, dass sich für Unternehmensgründungen hierzulande vor allem ausländische Investoren interessieren. Geändert hat sich daran auch 2018 nichts, wie eine Studie der Unternehmensberatung EY zeigt, die der F.A.Z. vorliegt. Die größte Finanzierungsrunde des vergangenen Jahres konnte demnach Auto1 aus Berlin für sich verbuchen: 560 Millionen Dollar. Geldgeber: der japanische Softbank-Konzern. An zweiter Stelle steht der Online-Modehändler About you, der 300 Millionen Dollar vom dänischen Modehersteller Bestseller erhielt. Auf Rang drei folgt die Smartphone-Bank N26, die 160 Millionen Dollar einsammeln konnte, vom chinesischen Tencent-Konzern, aber auch – einer der wenigen deutschen Namen – von der Allianz. Insgesamt flossen in den zehn größten Kapitalrunden 1,7 Milliarden Dollar in deutsche Start-ups.

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