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Exportweltmeister : China ist jetzt die größte Handelsnation der Welt

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Der Yangshan Deep Water Port ist Teil der Freihandelszone Schanghai. Bild: Reuters

Kein Land führt mehr Waren ein und aus als die Volksrepublik. Das Land ist Exportweltmeister und der größte Öl-Importeur auf dem Globus. Das hat auch politische Folgen - zum Beispiel für den Nahen Osten.

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          China ist die größte Handelsnation der Welt geworden - in absoluten Zahlen. Im vergangenen Jahr exportierte und importierte die Volksrepublik insgesamt Waren im Wert von mehr als 4 Billionen Dollar. Damit überholte das Land auch die Vereinigten Staaten, die zuvor an der Spitze lagen.

          Seit dem vergangenen Jahr ist China auch der größte Öl-Importeur der Welt, was politisch bedeutsam ist auch im Hinblick auf die Situation im Nahen Osten, wo bisher traditionell vor allem die Amerikaner für Frieden sorgten. Bereits im Jahr 2009 mauserte sich China zum größten Warenexporteur der Welt - wieder gemessen in absoluten Zahlen. Heute stehen Chinas Warenein- und -ausfuhren für rund 10 Prozent des Welthandels. Das spiegelt sich in der wachsenden Bedeutung der chinesischen Landeswährung Renminbi.

          Schwacher Jahresschluss

          Die weiterhin eher lahmende Weltkonjunktur geht aber auch am Exportweltmeister Peking nicht spurlos vorüber. Der gesamte Außenhandel legte im vergangenen Jahr um 7,6 Prozent, womit das von der Regierung ausgegebene Wachstumsziel von acht Prozent verfehlt worden ist, wie aus Daten des Handelsministeriums hervorgeht.

          Ein Grund dafür ist der schwache Jahresausklang: Im Dezember stiegen die Ausfuhren lediglich um 4,3 Prozent, nachdem es im
          Vormonat noch zu einem Plus von 12,7 Prozent gereicht hatte.

          „Chinas Exporteure kämpfen mit steigenden Lasten, etwa durch höheren Arbeitskosten und die Währungsaufwertung“, sagte der Sprecher der Zollbehörde, Zheng Yuesheng. Letztere verteuert Waren im Ausland. 2014 werde der Handel aber eine „Stabilisierungs- und Entwicklungsphase“ erreichen.

          Die Hoffnung liegt auf Industriestaaten wie den Vereinigten Staaten und den Mitgliedsländer der europäischen Währungsunion. „Die Erholung dort dürfte die Weltwirtschaft schrittweise aus der Krise holen“, sagte Zheng. „Damit hellt sich das Umfeld für die chinesischen Exporteure auf.“

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