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Ehemaliger Präsidentenberater : „Trump gaukelt wenigstens nichts vor“

Amerikas Präsident Donald Trump und seine Frau Melania beim Endzünden des Weihnachtsbaumes in der Nähe des Weißen Hauses. Bild: AFP

Casey Mulligan ist Wirtschaftsprofessor in Chicago und ehemaliger Berater von Donald Trump. Im Interview spricht er über die Ehrlichkeit des amerikanischen Präsidenten, die Wucht der Deregulierung und die Geburtsfehler von Obamacare.

          5 Min.

          Professor Mulligan, der amerikanischen Wirtschaft geht es überraschend gut. Warum?

          Winand von Petersdorff-Campen

          Wirtschaftskorrespondent in Washington.

          Wieso überraschend? Da ist nichts überraschend, man konnte es vor einem Jahr an den Zahlen absehen, dass das so kommen würde.

          Immerhin wird viel über eine mögliche Rezession in Amerika geredet und geschrieben.

          Ich weiß. Vor einem Jahr habe ich in meiner damaligen Rolle als Chefökonom des Weißen Hauses eine Pressekonferenz gegeben. Damals wuchs die amerikanische Wirtschaft um 3 Prozent, die Journalisten aber sagten eine drohende Rezession voraus. Natürlich war es aus der damaligen Perspektive möglich, dass das Wachstum um ein Prozentpunkt nachgeben würde, aber eine Schrumpfung zu prognostizieren war einfach lächerlich.

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